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Der Schauspieler Murayama Heiemon III

Ident. Nr.: 60000-13.706

ObjID: obj:3023443

Details (Expert)

Beteiligte
signiert: Torii Kiyomasu 鳥居 清倍 (1697–1722),
Künstler*in; Inschrift
Datierung
um 1710–1720
Datierung: Edo (Tokugawa)-Zeit
Weitere Titel
Sammlungstitel: Der Schauspieler Murayama Heiemon III
Übersetzung: Actor Murayama Heiemon III
Originaltitel: 三代目村山平右衛門
Geografische Bezüge
Japan,
Land
Abmessungen
Blattmaß: 76,3 x 32,2 cm
Erwerbung
1967 übertragen aus der Kunstbibliothek, SMB. Erworben 1913 bei K. Kusakabe, Kyoto.

Letzte Aktualisierung: 30.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum für Asiatische Kunst

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Großer Weisheitskönig Ucchushma (Ususama Myōō)

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Umgeben von dynamisch züngelnden Flammen steht der Weisheitskönig Ususama Myōō auf einem Felsen vor undefiniertem Hintergrund. In seiner rechten Hand hält er eine mit einem grünen Band verzierte Hellebarde, während die linke Hand seinen bis zum Knie erhobenen linken Fuß umfasst. Mit weit aufgerissenen, hervorstehenden Augen und gebleckten Zähnen, wobei die langen, spitzen Eckzähne entblößt sind, blickt er wütend auf die kleine, gefesselte Menschenfigur mit Wildschweinkopf zu seinen Füssen nieder.Ikonographie und Bedeutung dieser Gestalt des esoterischen Buddhismus sind nicht vollständig geklärt. Im Gegensatz zu den verbreiteten Fünf Weisheits-Königen – Fudō, Gōsanze, Gundari, Daiitoku und Kongōyasha – sind nur wenige Darstellungen des Ususama Myōō bekannt.Die erhaltenen Bildnisse zeigen ihn häufig als muskelbepackte, grimmig blickende Wächterfigur mit zwei oder vier Armen, welche Werkzeuge zum Bekämpfen des Bösen wie Schwert, Seil oder Lanze halten. Die blaue Hautfarbe mag auf die Zuordnung zu einer Himmelsrichtung oder auf die übernatürlichen Kräfte dieser Gottheit deuten.Ususama Myōō leitet sich vom hinduistischen Feuergott Agni ab. Ihm wird die Fähigkeit zugeschrieben, alles Böse und alle Verschmutzungen Kraft des Feuers reinigen zu können. Sein Bildnis wird daher in Japan häufig in Toiletten und an anderen als unrein geltenden Orten aufgestellt.Dieses Bild trägt die Signatur des Edokoro Sakon sowie das Siegel „Sadatsuna“. Über diesen Maler ist wenig bekannt. Der Titel „Edokoro“ weist auf seine Zugehörigkeit zu den Malern eines höfischen oder aber noch wahrscheinlicher eines klösterlichen Malateliers hin. So fand sich sein Name in der Liste der Maler, die in der Kanbun-Ära (1761–1772) an der Restaurierung der Malerei auf den Holztüren der Phönixhalle des in Uji bei Kyoto gelegenen Tempels Byōdō-in beteiligt waren.

Kusunoki Masashige empfängt die Truppen

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