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Deckelvase "Steine"

Ident. Nr.: JLG 2022,1 a,b

ObjID: obj:3076464

Details (Expert)

Beteiligte
Ausführung: Grita Götze
Datierung
Ausführung: 2020
Geografische Bezüge
Material / Technik
Keramik mit Engobemalerei
Abmessungen
Höhe x Durchmesser: mit Deckel 53 x 17 cm

Objektbeschreibung

Mit ihren keramischen Unikaten erzielt die in Halle (Saale) lebende Künstlerin Grita Götze (geb. 1959) einen verblüffenden „Trompe l’œil“-Effekt. Hierfür hat sie eine komplizierte Technik aus Engoben und Glasuren entwickelt, die in mehreren Arbeitsschritten, teilweise mit Papierschablonen abgedeckt, aufgetragen werden. Die Deckelvase lenkt den Blick auf die Vielfarbigkeit von Steinen, zwischen denen sich Eidechsen schlängeln. Das Motiv ist charakteristisch für das Schaffen von Grita Götze, die - in höchster technischer Perfektion - auch scheinbar nebensächlichen Details aus ihrem unmittelbaren Lebensumfeld Bedeutung beimisst. Häufig sind es Naturmotive, Gräser, Blumen, Steine, Insekten, die sie in fokussierter Nahsicht auf die Keramik malt. Dabei ergeben sich freie Assoziationen an historische Artefakte, etwa die Majolikamalerei der Renaissance, ohne dass konkrete Zitate vorliegen.
Lit.: Claudia Kanowski (Hg.): Flora, Fauna, Fabelwesen: Malerei auf Keramik. Grita Götze, Heidi Manthey, Sonngard Marcks, Ausst. Kat. Berlin (Kunstgewerbemuseum) 2020, Abb. S. 25 // Claudia Kanowski: Tonmalerei. Keramiken von Grita Götze aus kunsthistorischer Perspektive, in: Grita Götze. Keramik 2015-2021, Halle (Saale) 2022, S. 13-21 // ClKa

Letzte Aktualisierung: 29.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Kunstgewerbemuseum

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