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74 100/101 K VII 4548-5340 "Bronze, Zinn, Email" Seite 62-153 vollständig 6.2.61 gez. Sch. [Schönberger, Arno] 1.6.60 21.12.60 gez. Sch. v.B. [= Lfd.-Nr. K 4548-K 5340 aus Inventarbuch VII Kunstkammer K 4150-5340 Bronze, Zinn, Email]

Ident. Nr.: IV_KGM-K_SKK_SN_00074-00074_LZ_1875-1875_1

ObjID: obj:3092524

Provenienz und Bestand. Online-Publikation der Erwerbungsbücher und Zugangsverzeichnisse der Staatlichen Museen zu Berlin. Gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien

Details (Expert)

Beteiligte
zugeschrieben: Kunstgewerbemuseum Berlin (1879 -),
Folgeherausgeber*in
zugeschrieben: Kunstgewerbemuseum Berlin (1879 -),
Verwalter*in
Zuschreibung unsicher: Königliche Kunstkammer und Alterthums-Sammlung (um 1599),
Verfasser*in
Datierung
Entstehungsjahr: 1875
Entstehungszeit: 1875-1875
Zugangszeitraum: 1875-1875
Weitere Titel
Sammlungstitel: 74 100/101 K VII 4548-5340 "Bronze, Zinn, Email" Seite 62-153 vollständig 6.2.61 gez. Sch. [Schönberger, Arno] 1.6.60 21.12.60 gez. Sch. v.B. [= Lfd.-Nr. K 4548-K 5340 aus Inventarbuch VII Kunstkammer K 4150-5340 Bronze, Zinn, Email]
Kunstgewerbemuseum: Archivkiste 74 K 4548-5340
Geografische Bezüge
Material / Technik
Abmessungen
Höhe x Breite: 25 x 15 cm (1)

Objektbeschreibung

Kollationsvermerk: handschriftlich mit Seitenzahlen, einseitiger Scan mit 183 Seiten, S. 62-153

Letzte Aktualisierung: 17.03.2026

Kontakt

Einrichtung:

Kunstgewerbemuseum

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Pokal mit Weinlaub und grünem Schaft

Pokal mit Weinlaub und grünem Schaft

Pokal mit Tellerfuß und ausgestellter Kuppa aus farblosem, sowie einem Schaftbaluster aus smaragdgrünem Glas. Der Rand des breiten Fußes ist nach unten umgelegt, seine Oberseite bedeckt ein mattgeschnittener Dekor aus Weinranken und geblänkten Reben, Boden mit Abriss. Der massive Schaft ist an die ihn unten und oben rahmenden doppelten Ringscheiben angesetzt, ihn zieren mattierte Rundbögen und Kugelfacetten. Die Kuppa ist umlaufend mit dem Dekor aus Weinranken- und -reben verziert, Mündungsrand verwärmt. Die farblosen Elemente des Pokals sind fortgeschritten krank. Barockgläser mit doppelter Farbigkeit sind überaus selten. Dieses Potsdamer Glas hat lediglich ein Pendant aus farblosem und blauem Glas, welches das Museum des Kreises Plön mit norddeutscher Glassammlung verwahrt (Inv.-Nr. 2002/042, Götzmann/Kaiser, Gläserne Welten, 2017, Kat. 104, S. 167). Robert Schmidt (1878–1952) bildet überdies einen Pokal mit goldstaffiertem kaiserlichen Wappen aus farblosem Glas ab, dessen Deckelknauf ein aus grünem Glas gebildeter Adler formt (Schmidt, Brandenburgische Gläser, 1914, Abb. 38, S. 93). Formal datiert dieses Glas in die Regierungszeit Kurfürst Wilhelms III. (vgl. ebenda, Taf. 4.4 und 4.6). Der dichte, geschnittene Dekor charakterisiert den Pokal als Weinglas und ist auf zwei weiteren Potsdamer Erzeugnissen der Zeit um 1690 überliefert (Keisch/Netzer, Herrliche Künste und Manufacturen, 2001, Kat. 149, S. 244; Rückert, Die Glassammlung, Bd. 2, 1982, Kat. 804, S. 271, Taf. 246). [Verena Wasmuth]MAKR