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Construction 100

Ident. Nr.: N (35 E) 1/2023,3

ObjID: obj:3116495

Details (Expert)

Beteiligte
Rüdiger Koch (31.10.1967),
Vorbesitzer*in
Datierung
1967
Geografische Bezüge
Schmerbach,
Ortsteil
Pfaffschwende,
Ortschaft
Abmessungen
Länge x Breite x Höhe: 29 x 35 x 2,5 cm

Objektbeschreibung

Baukasten, blauer Karton, leicht angestoßen mit Illustrationen von LKW und Kran, Preisschild "EVP 11,10 Mark"

Ab 1950er Jahren wurden die Metallbaukästen „Konstruktion“ entwickelt von Ingenieursbüro Eberhard Rapp in Gotha. Produktionsaufnahme im VEB Technische Werkstätten in Gotha, nach Umstrukturierungen dann Verlagerung zum VEB Metallwaren Schmerbach, der Teil des Kombinats Schlösser und Beschläge Döbeln war (ab um 1965 [ist bis heute nicht ganz geklärt] unter dem neuen Namen „Contruction“). Ab 1977 erneute Verlagerung in den VEB Spielwarenmechanik Pfaffschwende. Hier wurde ab Mitte der 1980er Jahre auch für das westliche Ausland produziert, unter anderem vertrieb „Quelle“ die Baukästen auch in der Bundesrepublik. Ab Mitte der 1980er Jahre maschinelle Bestückung der Baukästen und enorme Produktivitätssteigerung. Dies war einer der Gründe für erfolgreichen Übergang in die Marktwirtschaft nach 1990. Der Betrieb wurde 1993 vom Leiter des ehem. VEB Jürgen Hildebrandt von der Treuhand gekauft und in „eitech“ umbenannt. Bedeutsam an „Construction“ war die enge Zusammenarbeit mit den Schulen, in denen für den polytechnischen Unterricht häufig mit den Baukästen gearbeitet wurde. (Informationen aus Havenstein, DDR Spielzeug, S. 66; Peter Lingens, Zwischen Rapp, VEB und eitech. Der Metallbaukasten Construction, in: Ulf Leinweber (Hg.), Baukästen! Technisches Spielzeug vom Biedermeier bis zur Jahrtausendwende, Kassel 1999, S. 140-153).

Letzte Aktualisierung: 19.12.2025

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

Weitere Objekte aus den Sammlungen

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."