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VERO-Mamos Bausatz Bahnhof Hohendorf

Ident. Nr.: N (35 O) 1/2023,17

ObjID: obj:3123487

Details (Expert)

Beteiligte
Rüdiger Koch (31.10.1967),
Vorbesitzer*in
Datierung
Herstellung: 1980/90
Geografische Bezüge
Marienberg,
Ortschaft
Olbernhau,
Ortschaft
Material / Technik
Kunststoff, Karton
Abmessungen
Länge x Breite x Höhe: 12,5 x 30 x 4 cm

Objektbeschreibung

Baukasten aus Plastik, Modell vom fiktiven Bahnhof Hohendorf; Karton ist noch ungeöffnet, Preisschild mit EVP 6,80 M; neue Etikette vom Centrum am Alexanderplatz mit Preis von 3 M.

Gegründet 1885, produzierte die Firma Auhagen ab 1952 Modellbauhäuser aus Pappe und Karton. Im Jahr 1958 Gründung der „H. Auhagen KG“. In den Jahren 1970/71 wurde die Pappenproduktion dann eingestellt; Produktion fortan auf Kunststoff. 1972 Verstaatlichung zum „VEB Modellspielwaren Marienberg-Hüttengrund“, der dem „Kombinat Holzspielwaren VERO Olbernhau“ zugeordnet wird. Die Modellbausätze werden nunmehr unter dem Titel „Mamos“ (Marienberger Modellspielwaren) vertrieben. 1980 dann Unterordnung zum „VEB Vero Olbernhau“ und Umbenennung in „VEB Vero Werk 5, Marienberg-Hüttengrund“. 1981 Angliederung an das „Kombinat Spielwaren Sonneberg“. Privatisierung 1990; Produktion wird fortgesetzt. 1993 Gründung der „Auhagen GmbH Modellspielwaren und Verpackungsmittel“. 1996 übernimmt Auhagen von einer Treuhandnachfolgegesellschaft die Produktion aus Olbernhau und verlagert sie an den Unternehmensstandort in Marienberg. Bis heute besteht die Auhagen GmbH – seit 2019 ist sie nicht mehr in Familienbesitz. Modell wird bis heute (Stand 2023) verkauft. (Quelle: Unternehmenschronik https://auhagen.de/ueber-auhagen/das-unternehmen, Zugriff am 24.1.2023) 

Letzte Aktualisierung: 19.12.2025

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

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Anno 1818. Seynd wir durch die Vorbitt der Gnaden Mutter in der Steinfelsen von der Augenscheinlichen Todesgefahr, die zu Mamminger Isar Prüken erfolgten stürzung, getrohet hat, gerettet worten. Zur danksagung hat dise Dafel Simann Gigisreiter 1/4 bauer in buebach, und desen Eweib Maria Anna geopfert!

Anno 1818. Seynd wir durch die Vorbitt der Gnaden Mutter in der Steinfelsen von der Augenscheinlichen Todesgefahr, die zu Mamminger Isar Prüken erfolgten stürzung, getrohet hat, gerettet worten. Zur danksagung hat dise Dafel Simann Gigisreiter 1/4 bauer in buebach, und desen Eweib Maria Anna geopfert!

Querformat. Oben in der Mitte auf Wolkenkissen Maria Hilf. Dunkler Himmel, im Hintergrund Bäume. Im Vordergrund ein Fluss, links geschwungener Holzsteg, aus dem ein Stück fehlt. Im Fluss schwimmend Fuder mit zwei Pferden bespannt, Frau, Mann auf Holzstück und Kind, sich an einem Brückenpfahl haltend. Rechts am Ufer festgemacht, wohl Schiffsmühle. Unter der Darstellung Schriftband: Anno 1818. Seynd wir durch die Vorbitt der Gnaden Mutter in der Steinfelsen von der Augenscheinlichen Todesgefahr, die zu Mamminger Isar Prüken erfolgten stürzung, getrohet hat, gerettet worten. Zur danksagung hat dise Dafel Simann Gigisreiter 1/4 bauer in buebach, und desen Eweib Maria Anna geopfert!Durch die untere Häfte dieses Votivbildes schimmert ein Älteres durch. Man erkennt vor einem großen Hause einen bespannten Wagen mit zwei Männern. Am rechten Rand: 1786 EXVOTO (?)Die Votivtafel wurde im August 1968 in Gemäldegalerie gerönt und infrarot aufgenommen. Wagen von links mit 2 Pferden und Reiter stößt gegen den mit 4 Pferden bespannten Heuwagen. (?) Reiter des Sattelpferdes blickt zurück zu einem Mann, der vor die Hinterräder gefallen ist. Auf Hausgiebel kleine stehende Muttergottes. Druch die Aufnahme die Lesung der Inschrift bestätigt.