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Matador

Ident. Nr.: N (35 E) 1/2023,37

ObjID: obj:3177416

Details (Expert)

Beteiligte
Rüdiger Koch (31.10.1967),
Vorbesitzer*in
Datierung
1967
Geografische Bezüge
Material / Technik
Karton, Papier, bedruckt
Abmessungen
Länge x Breite: 30 x 30 cm
Erwerbung
Rüdiger Koch, Berlin

Objektbeschreibung

Umschlag mit Werbematerialien und Bauvorlagen für verschiedene Holzbaukästen der Firma Matador. Der ursprünglich offenbar darin enthaltene Vorlagensammelordner ist auf dem Umschlag vorne abgebildet. Auf der hinteren Seite ist beschrieben, wie er zusammengebaut wird.

Die Matador-Holzbaukästen gingen auf den Wiener Eisenbahningenieur Johann Korbuly zurück im Jahr 1901 zurück und gingen 1903 in Produktion; Bau der eigenen Fabrik in Pfaffstätten (Österreich) im Jahr 1915. Das Sortiment umfasste bald Kästen für Kinder aller Altersstufen mit verschiedenen Größen und Variationen. In den 1930er Jahren u.a. auch Baukästen für Flugzeuge und Panzer; in Deutschland wegen namensrechtlichen Auseinandersetzungen lange Zeit Vertrieb unter dem Namen "Tado". 1978 wurde das Unternehmen an den Verleger Falk verkauft; 1987 wurde Betrieb eingestellt; Wiederaufnahme des Betriebs unter neuem Besitzer 1997. Zu Beginn des Jahrhunderts war die eigens herausgegebene "Matador-Zeitung" ein "wichtiges Bindeglied zwischen der Firma und kleineren Ingenieuren" (Wunderlin/Griebel 1993, S.11) 

Letzte Aktualisierung: 19.12.2025

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

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