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Alltagsszene mit Rentieren und Schlitten

Ident. Nr.: VIII Eu 15525 c2

ObjID: obj:3271483

Details (Expert)

Datierung
1. Hälfte 20. Jh.
Geografische Bezüge
Abmessungen
Höhe x Breite: 12,9 x 17,7 cm

Objektbeschreibung

Abgebildet ist eine Gruppe aus männlichen und weiblichen Samen mit Rentieren, Schlitten und stilisierten Hütten. Das Motiv wurde abfotografiert, vermutlich aus einem ethnografisches Buch, da die Abbildungen VIII Eu 15526 und VIII Eu 15527 im selben Stil gehalten sind und unterschiedliche Ethnien zeigen. Die zu erkennenden Textteile "[...] nicht gewohnet/ sehr seltzam anzusehen ist." überhalb und "Solcher Anblick kan vielleicht Ursache gegeben haben/ daß r- [...]" unterhalb des Bildes.

Originaltitel "Alter Stich m. Text winterl. gekleidete Menschen m. Schneeschuhen, stilisiert. Hütten u. Wald. m. Ren"

Letzte Aktualisierung: 06.03.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."