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FÁTÁ KU PĂRU DĂ AR / AZ ARANYHAJÚ LÁNY: Beás cigány iskolai népmesegyűjtemény

Ident. Nr.: N (62 C 4774) 61/2023

ObjID: obj:3298469

Details (Expert)

Datierung
1998
Geografische Bezüge
Material / Technik
Papier, gedruckt, Broschur
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe: 23 x 16 x 0,7 cm

Objektbeschreibung

Broschiertes, zweisprachiges Buch mit Märchen der Beás Roma. Blauer Umschlag mit einem Foto von zwei Kindern (Junge, Mädchen). Haupttitel des Buchs auf Beás (FÁTÁ KU PĂRU DĂ AR) und Ungarisch (AZ ARANYHAJÚ LÁNY). Untertitel auf Ungarisch (Beás cigány iskolai népmesegyűjtemény) / Die deutsche Übersetzung des Titels: Das Mädchen mit goldenem Haar: Volksmärchensammlung für Schulen Beàs Roma. Autorin: Orsós Anna. 131 Seiten. 
Das Buch wurde vom Gandhi Gymnasium in Pécs/Südungarn publiziert, das 1994 als bildungspolitisches Vorzeige-Projekt in Ungarn gegründet wurde. Roma-Kinder können diese Schule bis zum Abitur besuchen. Unterrichtssprache: Ungarisch, 2. und 3. Sprachen: Englisch oder Deutsch und Beasch oder Lovari (Romani Dialekt). 
Um in Beás unterrichten zu können, wurde eine eigene Schriftsprache entwickelt, weil Beás bis dahin nur mündlich weitergeben wurde.

Letzte Aktualisierung: 14.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."