Logo

Ident. Nr.: N (50 I) 310/2023

ObjID: obj:3415494

Details (Expert)

Datierung
Gebrauch: 2023
Geografische Bezüge
Material / Technik
Kunststoff, Holz
Abmessungen
Länge x Breite: 59 x 24 cm

Objektbeschreibung

Die dunkelbraune Kunststoffplatte hat eine helle Holzumrandung mit zwei verzierten Ecken (links oben und rechts unten). Ebenfalls in hellem Holz steht voll vokalisiert in arabischer Schrift: "hadha min fadl rabbi", auf Deutsch: "Dies ist von der Gnade meines Herren" auf der Platte.

"Hadha min fadl rabbi" ist Teil eines Koranverses (27:40) und wird zitiert, um Bescheidenheit, Demut und Dankbarkeit gegenüber dem auszudrücken, was Gott einem in materieller und/oder immaterieller Hinsicht gewährt hat, sei es an Besitz, an Erfolg, an Talenten, Begabungen etc. Da die Tafel in einem Geschäft für Haushalts- und Einrichtungsgegenstände verkauft wurde und an der Zimmerwand angebracht werden kann, steht sie für die Dankbarkeit gegenüber Gott im Hinblick auf Wohnung/Haus/Unterkunft und Einrichtung. Sie verweist auf die islamische Glaubensvorstellung, das alles von Gott kommt.

Letzte Aktualisierung: 15.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

Weitere Objekte aus den Sammlungen

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."