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Carianne & Ena

Ident. Nr.: N (74 P) 378/2023

ObjID: obj:3421488

Details (Expert)

Beteiligte
Sophie Gerrard (1978),
Fotograf*in
Geografische Bezüge
Abmessungen
Höhe x Breite: 45 x 45 cm

Objektbeschreibung

Carianne und Ena haben einen Bauernhof auf North Uist, auf den Äußeren Hebriden. Ena wird den Hof an ihre Enkelin Carianne (im Wasser, zwischen den Hochlandrinder) übergeben, aber schon jetzt erledigt sie einen großen Teil der Arbeit. Die schottischen Hochlandrinder müssen manchmal durch das Wasser getrieben werden, um andere Teile des Landes zu erreichen. Diese Fotos wurden im Juni 2018 aufgenommen von Sophie Gerrard. 

Schottland verfügt über etwa 56.400 qkm landwirtschaftliche Nutzfläche. Auf mehr als 72% des Landes werden Nutzpflanzen angebaut oder Vieh gehalten. Die der Landwirtschaft gewidmeten Fläche hat sich langsam verkleinert, während die Zahl der Bäuerinnen im Laufe der Jahre zugenommen hat.

Durch ihre Darstellung von Landwirtinnen in Schottland hinterfragt Sophie Gerrard bestehende Klischees. Ihre Fotografien zeigen das Leben von sechs Frauen, die sich „zum Land hingezogen“ fühlten. Diese Frauen bearbeiten nicht nur ihr Land, sie formen und gestalten es auch; dabei bewirtschaften sie einige der unwirtlichsten und abgelegensten Gegenden. Ihr Leben und ihre Arbeit sind geprägt von der rauen Landschaft, die im krassen Gegensatz zur intimen Atmosphäre ihrer Häuser steht.

Letzte Aktualisierung: 29.06.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

Weitere Objekte aus den Sammlungen

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."