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Sybil, Argyll

Ident. Nr.: N (74 P) 379/2023

ObjID: obj:3421489

Details (Expert)

Beteiligte
Sophie Gerrard (1978),
Fotograf*in
Geografische Bezüge
Abmessungen
Höhe x Breite: 20 x 20 cm

Objektbeschreibung

Sybil, ansässig in Argyll, etwa 120 Kilometer nördlich von Glasgow. Sybil hat den Hof von ihrem Vater geerbt, und er ist seit 170 Jahren im Familienbesitz. Sie hat eine starke Bindung an den Ort, trotz der Herausforderungen, die mit der Landwirtschaft in den Bergen verbunden sind. Das Land erstreckt sich über mehrere Berge, was bedeutet, dass die Schafe sechs Monate am Stück allein auf diesen Hügeln überleben müssen. 

Schottland verfügt über etwa 56.400 qkm landwirtschaftliche Nutzfläche. Auf mehr als 72% des Landes werden Nutzpflanzen angebaut oder Vieh gehalten. Die der Landwirtschaft gewidmeten Fläche hat sich langsam verkleinert, während die Zahl der Bäuerinnen im Laufe der Jahre zugenommen hat. 

Durch ihre Darstellung von Landwirtinnen in Schottland hinterfragt Sophie Gerrard bestehende Klischees. Ihre Fotografien zeigen das Leben von sechs Frauen, die sich „zum Land hingezogen“ fühlten. Diese Frauen bearbeiten nicht nur ihr Land, sie formen und gestalten es auch; dabei bewirtschaften sie einige der unwirtlichsten und abgelegensten Gegenden. Ihr Leben und ihre Arbeit sind geprägt von der rauen Landschaft, die im krassen Gegensatz zur intimen Atmosphäre ihrer Häuser steht.

Letzte Aktualisierung: 29.06.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

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Anno 1818. Seynd wir durch die Vorbitt der Gnaden Mutter in der Steinfelsen von der Augenscheinlichen Todesgefahr, die zu Mamminger Isar Prüken erfolgten stürzung, getrohet hat, gerettet worten. Zur danksagung hat dise Dafel Simann Gigisreiter 1/4 bauer in buebach, und desen Eweib Maria Anna geopfert!

Anno 1818. Seynd wir durch die Vorbitt der Gnaden Mutter in der Steinfelsen von der Augenscheinlichen Todesgefahr, die zu Mamminger Isar Prüken erfolgten stürzung, getrohet hat, gerettet worten. Zur danksagung hat dise Dafel Simann Gigisreiter 1/4 bauer in buebach, und desen Eweib Maria Anna geopfert!

Querformat. Oben in der Mitte auf Wolkenkissen Maria Hilf. Dunkler Himmel, im Hintergrund Bäume. Im Vordergrund ein Fluss, links geschwungener Holzsteg, aus dem ein Stück fehlt. Im Fluss schwimmend Fuder mit zwei Pferden bespannt, Frau, Mann auf Holzstück und Kind, sich an einem Brückenpfahl haltend. Rechts am Ufer festgemacht, wohl Schiffsmühle. Unter der Darstellung Schriftband: Anno 1818. Seynd wir durch die Vorbitt der Gnaden Mutter in der Steinfelsen von der Augenscheinlichen Todesgefahr, die zu Mamminger Isar Prüken erfolgten stürzung, getrohet hat, gerettet worten. Zur danksagung hat dise Dafel Simann Gigisreiter 1/4 bauer in buebach, und desen Eweib Maria Anna geopfert!Durch die untere Häfte dieses Votivbildes schimmert ein Älteres durch. Man erkennt vor einem großen Hause einen bespannten Wagen mit zwei Männern. Am rechten Rand: 1786 EXVOTO (?)Die Votivtafel wurde im August 1968 in Gemäldegalerie gerönt und infrarot aufgenommen. Wagen von links mit 2 Pferden und Reiter stößt gegen den mit 4 Pferden bespannten Heuwagen. (?) Reiter des Sattelpferdes blickt zurück zu einem Mann, der vor die Hinterräder gefallen ist. Auf Hausgiebel kleine stehende Muttergottes. Druch die Aufnahme die Lesung der Inschrift bestätigt.