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Inselbewohner*innen bei der Teilnahme am Coal Day

Ident. Nr.: N (74 P) 381/2023

ObjID: obj:3421491

Details (Expert)

Beteiligte
Colin McPherson,
Fotograf*in
Geografische Bezüge
Abmessungen
Höhe x Breite: 42 x 60 cm

Objektbeschreibung

Inselbewohner bei der Teilnahme am Coal Day, einer jährlichen Veranstaltung, bei der die Bewohner die Lieferung von Kohle verteilen. Die jährliche Kohlelieferung wird per Boot angeliefert, und die Inselbewohner nutzen Karren und Schubkarren, um die Kohle an ihre Nachbarn zu verteilen, 2020. 

Easdale ist die kleinste bewohnte Insel der Inneren Hebriden; ein Stückchen Land, das der Westküste Schottlands vorgelagert ist. Früher war Easdale das Zentrum des schottischen Schieferbergbaus und bekannt als „die Insel, welche die Welt überdachte“. 

Nach einem katastrophalen Sturm im Jahr 1881, der Teile der Insel überflutete, ging der Schieferabbau stark zurück. Die Bevölkerung schrumpfte von 400 auf 4 Personen. Seit der 60er Jahre ziehen wieder Menschen auf die einzigartige Insel. Die heutigen 65 Bewohner*innen scheinen weit von allen Städten entfernt zu leben, aber bleiben durch Verkehrswege und die Medien eng mit dem schottischen Festland in Kontakt.

Der „Teilzeit-Insulaner“ und Fotograf Colin McPherson ist seit über 30 Jahren mit Easdale verbunden. Seit 2018 dokumentiert er das zeitgenössische Leben auf der Insel. 

Letzte Aktualisierung: 29.06.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."