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Plastischer Stilllebenteller

Ident. Nr.: 2024,1

ObjID: obj:3560460

Details (Expert)

Beteiligte
Herstellung: Antje Brüggemann (1941–2023),
Künstler*in
Datierung
Ausführung: 1987
Geografische Bezüge
Abmessungen
Durchmesser: 34 cm
Höhe: 6 cm
Erwerbung
Schenkung Colette und Reinhard Lemcke

Objektbeschreibung

Das plastische Stillleben aus Feinsteinzeug besteht aus einem sechseckigen Teller, auf dem ein Tuch, Birnen und ein Messer arrangiert sind. Die Glasurtöne sind in Beige- und Anthrazit gehalten. Das Thema Stillleben beschäftigte die Künstlerin seit den 1970er Jahren. In immer neuen Form- und Farbvarianten widmete sie sich diesem klassischen Thema der „nature morte“, für das sie aus dem keramischen Material heraus eine ganz eigene Ästhetik entwickelte. Das Stillleben ist 2024 als Schenkung aus Privatbesitz in den Bestand des Berliner Kunstgewerbemuseums gekommen. // Antje Brüggemann-Breckwoldt (1941–2023), geboren im mecklenburgischen Bützow, studierte nach einer Töpferlehre Keramik bei Jan Bontjes van Beek in Hamburg und Walter Popp in Kassel. Seit 1970 lebte und arbeitete sie in Wippershain bei Bad Hersfeld. Sie war Gründungsmitglied der Gruppe 83, deren Ziel, Keramik als eigenständige Kunstform in Deutschland zu vertreten und voranzubringen, sie mit Konsequenz und Experimentierfreude verfolgt hat. Neben ihren freien Arbeiten hat sie auch einige Entwürfe für die Firma Rosenthal geschaffen. // Kurz vor ihrem Tod im Jahr 2023 hat Antje Brüggemann dem Kunstgewerbemuseum Berlin 14 ihrer Arbeiten aus verschiedenen Schaffensphasen geschenkt, so dass sich nun ein repräsentativer Überblick über ihr künstlerisch-keramisches Schaffen von den 1960er bis in die 2010er Jahre ergibt. // ClKa

Letzte Aktualisierung: 01.04.2026

Kontakt

Einrichtung:

Kunstgewerbemuseum

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Konfektschale mit Hirsch im Gehege in Distel- und Eichenkranz aus dem Lüneburger Ratssilber

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Ovale Bildplatte mit dem Bildnis des Evangelisten Markus

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Ovale Bildplatte mit Blaumalerei. Dargestellt ist der Evangelist Markus, als bärtiger Mann, im Dreiviertelporträt. Er stützt seinen Kopf in die Linke, in der Rechten hält er ein Buch, sein Testament, in dem er liest. An seiner linken Seite erscheint sein Attribut, ein geflügelter Löwe. Am linken Rand der Platte ist ein Baum dargestellt, im Vordergrund Graswerk. Am Rand acht Ornamentmotive. Über der Figur der Schriftzug "St. MARCUS".Im Bestand des Kunstgewerbemuseums befinden sich insgesamt vier Evangelistenplatten (Inv. Nr. K 1571-1574). Zwei weitere, stilistisch verwandte Bildplatten im Bestand zeigen Porträts von zweien der drei Gründer der Nürnberger Fayencemanufaktur, Johann Conrad Romedi und Christoph Marx (Inv. Nr. K 1569 und K 1570), beide rückseitig in einer Inschrift von Georg Michael Tauber signiert und 1720 datiert - daher die Zuschreibung auch der Evangelistenplatten an Tauber. Während der deutsch-deutschen Teilung befanden sich die beiden Platten mit den Porträts der Firmengründer im Kunstgewerbemuseum Berlin-West und die vier Platten mit den Evangelisten im Kunstgewerbemuseum Berlin-Ost. Heute sind alle sechs Bildplatten in Schloss Köpenick, der Dependance des Berliner Kunstgewerbemuseum, gemeinsam ausgestellt. Evangelistenplatten (rechteckige) gehörten auch zum Repertoire der Dorotheenthaler Fayencemanufaktur. Möglicherweise lagen dieselben Stichvorlagen zugrunde.Lit.: Katalog KGM (Köpenick) 1988, S. 92, Text von Christiane Keisch; Silvia Glaser: Nürnberger Fayencen. Bestandskatalog GNM Nürnberg, 2017, S. 35f. (Abb. der Platten mit den Gründerporträts, Inv. Nr. K 1569, K 1570).ClKa