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Hexengeflüster. Frauen greifen zur Selbsthilfe 2

Ident. Nr.: N (62 H) 19/2024

ObjID: obj:3584474

Details (Expert)

Datierung
1981
Geografische Bezüge
Material / Technik
Papier, bedruckt, Klebebindung
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe: 18,6 x 12,2 x 1,3 cm (geschlossen)

Objektbeschreibung

Hochformatiges Buch mit dem Titel "HEXENGEFLÜSTER. frauen greifen zur selbsthilfe 2", herausgegeben von Christiane Ewert, Gaby Karsten und Dagmar Schultz, verlegt im Frauenselbstverlag, 1981 (7. Auflage). 222 Seiten. 

Das Buch erschien zuerst 1977 als zweite, überarbeitete und erweiterte Ausgabe des 1975 veröffentlichten "Hexengeflüster". Es wurde von einer Gruppe westdeutscher Feministinnen aus der Frauengesundheitsbewegung herausgegeben. Vorbild dafür war das 1970 in Bosten von einer Frauengruppe veröffentlichte "Women and Their Bodies", das später als "Our Bodies Ourselves" zu einem weltweiten Bestseller und zum Vorbild ähnlicher Buchprojekte in vielen weitere Ländern wurde. Die Frauengesundheitsbewegung entstand in den frühen 1970er-Jahren und richtete sich gegen mangelnde Information, die Bevormundung durch das medizinische System und meist männliche Ärzte. "Hexengeflüster 2" enthält Kapitel zu den Themen Sexualität, Geburtenkontrolle, Schwangerschaft, Geschlechtskrankheiten und Anleitungen zur Selbstuntersuchung und Selbsthilfe.

Letzte Aktualisierung: 29.06.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."