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Krug, Ton, mit drei Höckern

Ident. Nr.: II B 4109

ObjID: obj:3648524

Details (Expert)

Beteiligte
Gustav Adolf Küppers-Sonnenberg (1894-1978),
Sammler*in
Geografische Bezüge
Material / Technik
Ton, glasiert, bemalt

Objektbeschreibung

Schwarz/braun bemalter Tonkrug mit Henkel und langem Hals; linienartige Verzierungen an Bauch und Hals und höckerartige Aufsätze an der Öffnung. 

Diese und weitere Tonfiguren (II B 4106-II B 4112) wurden vom Sammler in einer Werkstatt im bulgarischen Trojan erworben. Zugeordnet wurden sie jedoch dem Thermalort Chissarja (veralt. Hissar). Keramikkrüge wurden hier schon seit der Antike zum Auffangen des heilsamen und mineralreichen Wassers verwendet. Womöglich war auch dieser Krug zu diesem Gebrauch in Chissarja bestimmt.

Der Sammler Gustav-Adolf Küppers besuchte Bulgarien erstmals während seiner 4. Sammelreise für das Museum für Völkerkunde (Abt. Eurasien) im Jahr 1938. Eindrücke seiner Reise finden sich u.a. in einem Aufsatz (Küppers, Auf den Spuren der Goten durch Bulgarien, Volk und Rasse 8 (1939), 173-179). In diesem Text wird auch der rassenbiologische Aspekt von Küppers Reisen deutlich, der neben dem Museum auch im Auftrag des Kaiser-Wilhelm-Instituts für Eugenik und menschliche Erblehre unterwegs war und für dieses Fotografien und Handabdrücke anfertigte.

In Trojan, wo das Objekt erworben wurde, besuchte Küppers u.a. auch das bedeutende Kloster. 

Letzte Aktualisierung: 12.12.2025

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."