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Trumbitza: Das Almhorn der Hirten, aus Rinde gewunden

Ident. Nr.: VIII Eu 1428

ObjID: obj:3764531

Details (Expert)

Beteiligte
Gustav Adolf Küppers-Sonnenberg (1894-1978),
Fotograf*in
Abmessungen
Höhe x Breite: 10,6 x 7,7 cm
Höhe x Breite: Karton: 21 x 15 cm

Objektbeschreibung

Mann mit Hut und Hirtentracht mit einem typisch huzulischen Almhorn (genannt "Trembita"; im Norden des Landes aus "truba", was den Titel des  Bildes erklären könnte). Zu sehen sind zudem die für die huzulische Almwirtschaft charakteristischen Hirtenzäune. 


Gesammelt im Jahr 1936 auf der zweiten Reise des Sammlers Gustav-Adolf Küppers, der hier u.a. das rumänische Maramureș und die damals ebenfalls zu Rumänien gehörende Bukowina besuchte.  

In einem in den 1960er Jahren erschienenen Artikel schrieb er hierzu, dass der Besuch in der Umgebung von Seletin (ukr. Seliyatyn) vor allem den Huzulen galt. Vor allem das Dorf Ploska, rund 5km entfernt war hierbei der Ausgangspunkt für die "Feldarbeit" (er nächtigte im Hotel Katz). Wesentlich für den Erfolg war dabei der Kunsthistoriker und Politiker Wladimir von Zaloziecky als lokaler Gewährsmann und Experte. 

Letzte Aktualisierung: 10.01.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."