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Modedame mit Äffchen

Ident. Nr.: WA Por 4

ObjID: obj:3841490

Details (Expert)

Beteiligte
Ausführung: Nymphenburger Porzellanmanufaktur (1747-),
Hersteller*in
Entwurf: Joseph Wackerle (1880 - 1959),
Bildhauer*in
Datierung
Ausführung: 1906
Geografische Bezüge
Entstehungsort: Nymphenburg
Abmessungen
Höhe: 27 cm

Objektbeschreibung

Dame in eng anliegendem Kostüm und Federhut, in der Mode um 1905/10 gekleidet. Sie sitzt in affektierter Haltung auf einer weißen, ebenso für diese Zeit des ausgehenden Jugendstils und Neoklassizismus typischen Sitzbank mit gestreiftem Polster. Die Frau hat das rechte über das linke Bein geschlagen. Auf der gerundeten Rückenlehne hockt ein kleiner Affe, dem sie eine Nascherei reicht. Unterglasurmalerei in Blau- und Beigetönen. Laut Notiz auf der Standortkarte stammt die Bemalung von L.C. Frenzel. Am Kopf der Frau ist eine Bruchstelle, der rechte Schuh ist beschädigt. // ClKa

Letzte Aktualisierung: 04.09.2026

Kontakt

Einrichtung:

Kunstgewerbemuseum

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Vergoldeter Pokal mit Bildnis Königin Sophie Dorothea von Preußen

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Pokal aus dickwandigem, farblosem Glas, Boden mit Abrissnarbe, die gesamte Oberfläche ist akzentuiert mit Gold staffiert, auf dem Fuß ein Kranz aus Oliven mit Ovalaugen, der massive Schaft ist mit Längsfacetten beschliffen, die sich bis an den Ansatz der bündig anschließenden Kuppa als vertiefte Zungen fortsetzen. Die Kuppawandung ziert in Tiefschnitt unter der Bügelkrone das von einem Adler gehaltene Rundmedaillon mit dem Profilbildnis Königin Sophie Dorotheas (1687–1757), flankiert von Adlern und Lorbeerzweigen, darunter fein goldgemaltes Rollwerk und sich überkreuzende Füllhörner. Der verwärmte Mündungsrand ist beidseitig vergoldet. Der Pokal datiert entweder in die letzten Betriebsjahre der Potsdamer oder in die ersten der Zechliner Glashütte und dürfte höchst wahrscheinlich als Paar mit einem Glas konzipiert gewesen sein, das ein Porträt Friedrich Wilhelms I. (1688–1740) trug (möglicherweise Inv. Nr. O-1982,78, a,b). Eine Reihe sehr ähnlicher bis nahezu identischer Pokalgläser mit Potsdamer Provenienz sind überliefert, die einen zugehörigen Deckel besitzen (vgl. Schmidt, Brandenburgische Gläser, 1914, Taf. 35.5; Baumgärtner, Porträtgläser, 1981, Abb. 9, S. 21; für das Bildnis vgl. Abb. 5, S. 18; Klesse/Mayr, Veredelte Gläser aus Renaissance und Barock, 1987, Nr. 134; Strasser/Spiegl, Dekoriertes Glas, 1989, Kat. 145, S. 280; Kunsthistorisches Museum Wien, Inv. Nr. Kunstkammer, 10382; Stiftung Stadtmuseum Berlin, Inv. Nr. II 74/185 A, ebenfalls ohne Deckel). Ursprünglich war wohl ein zugehöriger Deckel vorhanden, der zugeordnete Deckel passt nicht, er gehört zu einem kleineren Pokal. [Verena Wasmuth]MAKR