Details (Expert)
- Geografische Bezüge
- Material / Technik
- Glasdiapositiv; s/w
- Abmessungen
- Höhe x Breite x Tiefe: 8,5 x 8,5 x 0,2 cm
- Permalink
- https://id.smb.museum/object/4024806
Objektbeschreibung
Das Schwarz-Weiß-Glasdia ohne Beschriftung zeigt eine bergige Landschaft mit Felsen und Bäumen, in der zwei Menschen mit Rindern auf einer kargen Lichtung stehen.
Im Vordergrund links befinden sich eine stehende und eine hockende Person. Letzterer schaut den Fotografen direkt an. Die zwei Rinder stehen ruhig in der Nähe.
Der Mittelgrund wird von unregelmäßigen Felsformationen geprägt, die teils steil emporragen und teils flachere Vorsprünge bilden. Zwischen den Felsen wächst niedriges Buschwerk. In den Felsen ist eine einfache, kleine Hütte bzw. ein Unterstand erkennbar, die aus aufgeschichteten Steinplatten und Baumstämmen gefertigt ist.
Hinter der Hütte und den Felsen sind mehrere große Nadelbäume, deren Stämme und Äste teilweise knorrig und vom Wind geformt wirken. Besonders auffällig ist ein großer, alter Baum in der Bildmitte. Im Hintergrund sind karge Bergketten zu erkennen.
Im Vordergrund links befinden sich eine stehende und eine hockende Person. Letzterer schaut den Fotografen direkt an. Die zwei Rinder stehen ruhig in der Nähe.
Der Mittelgrund wird von unregelmäßigen Felsformationen geprägt, die teils steil emporragen und teils flachere Vorsprünge bilden. Zwischen den Felsen wächst niedriges Buschwerk. In den Felsen ist eine einfache, kleine Hütte bzw. ein Unterstand erkennbar, die aus aufgeschichteten Steinplatten und Baumstämmen gefertigt ist.
Hinter der Hütte und den Felsen sind mehrere große Nadelbäume, deren Stämme und Äste teilweise knorrig und vom Wind geformt wirken. Besonders auffällig ist ein großer, alter Baum in der Bildmitte. Im Hintergrund sind karge Bergketten zu erkennen.
Vermutlich zeigt das Glasdia eine Szene während einer Reise durch das osmanische Reich. Das Glasdia ist Teil eines Konvoluts, welches sich im Besitz des Großvaters des Schenkers befunden hat. Sie stammen aus der Zeit, die der Großvater (1874-1955) des Schenkers in Konstantinopel verbracht hat. Der Großvater des Schenkers war von 1901 bis zur Ausweisung am 31.1.1919 zu Ende des 1. Weltkriegs als Vertreter für Singer Nähmaschinen in Istanbul tätig und lebte dort mit seiner Familie. Es ist bekannt, dass er von Konstantinopel aus auch (geschäftliche?) Reisen unternahm. Anschließend war er in Berlin und Magdeburg für Singer tätig.
Es könnte sein, dass er die Glasdias für Vorträge über seine Zeit in Konstantinopel verwendete.
Es könnte sein, dass er die Glasdias für Vorträge über seine Zeit in Konstantinopel verwendete.
Letzte Aktualisierung: 15.07.2026
Kontakt
Einrichtung:
Museum Europäischer Kulturen
E-Mail:
mek@smb.spk-berlin.de