Details (Expert)
- Geografische Bezüge
- Material / Technik
- Glasdiapositiv; s/w
- Abmessungen
- Höhe x Breite x Tiefe: 8,5 x 8,5 x 0,2 cm
- Permalink
- https://id.smb.museum/object/4024818
Objektbeschreibung
Das Schwarz-Weiß-Glasdia ohne Beschriftung zeigt eine Szene im öffentlichen Straßenraum, ev. auf einem Markt: Ein auf den Unterschenkel sitzender, bärtiger Mann sortiert vor ihm auf Matten ausgebreitete Waren wie getrocknete Maulbeeren, Nüsse und Mandeln, während zwei andere Personen zusehen. Im Hintergrund ist ein Mädchen in einem dunklen Kleid und Kniestrümpfen zu sehen, das vor einer Steinmauer steht. Zwei weitere Jungen sind nur schemenhaft zu erkennen, sie tragen keine Schuhe.
Der Mann scheint gerade etwas zu schälen. Neben dem Mann steht eine Krug sowie seine Schuhe, die er ausgezogen hat.Im Hintergrund sind Gebäude zu erkennen. Vor dem Mann befindet sich eine Kiste, die möglicherweise Flaschen enthält.
Vermutlich zeigt das Glasdia eine Straßenszene in Istanbul. Das Glasdia ist Teil eines Konvoluts, welches sich im Besitz des Großvaters des Schenkers befunden hat. Sie stammen aus der Zeit, die der Großvater (1874-1955) des Schenkers in Konstantinopel verbracht hat. Der Großvater des Schenkers war von 1901 bis zur Ausweisung am 31.1.1919 zu Ende des 1. Weltkriegs als Vertreter für Singer Nähmaschinen in Istanbul tätig und lebte dort mit seiner Familie. Anschließend war er in Berlin und Magdeburg für Singer tätig.
Es könnte sein, dass er die Glasdias für Vorträge über seine Zeit in Konstantinopel verwendete.
Der Mann scheint gerade etwas zu schälen. Neben dem Mann steht eine Krug sowie seine Schuhe, die er ausgezogen hat.Im Hintergrund sind Gebäude zu erkennen. Vor dem Mann befindet sich eine Kiste, die möglicherweise Flaschen enthält.
Vermutlich zeigt das Glasdia eine Straßenszene in Istanbul. Das Glasdia ist Teil eines Konvoluts, welches sich im Besitz des Großvaters des Schenkers befunden hat. Sie stammen aus der Zeit, die der Großvater (1874-1955) des Schenkers in Konstantinopel verbracht hat. Der Großvater des Schenkers war von 1901 bis zur Ausweisung am 31.1.1919 zu Ende des 1. Weltkriegs als Vertreter für Singer Nähmaschinen in Istanbul tätig und lebte dort mit seiner Familie. Anschließend war er in Berlin und Magdeburg für Singer tätig.
Es könnte sein, dass er die Glasdias für Vorträge über seine Zeit in Konstantinopel verwendete.
Letzte Aktualisierung: 15.07.2026
Kontakt
Einrichtung:
Museum Europäischer Kulturen
E-Mail:
mek@smb.spk-berlin.de