Details (Expert)
- Datierung
- 1901–1919
- Geografische Bezüge
- Material / Technik
- Glasdiapositiv; s/w
- Abmessungen
- Höhe x Breite x Tiefe: 8,5 x 8,5 x 0,2 cm
- Permalink
- https://id.smb.museum/object/4024832
Objektbeschreibung
Das Schwarz-Weiß-Glasdia zeigt eine Hafenszene an einem breiten Gewässer.
Im unteren Bildbereich sieht man einen gepflasterten Kai aus unregelmäßigen Steinplatten. Rechts steht eine kleine hölzerne Konstruktion mit dekorativ geschnitztem Ortgang.
Auf dem Wasser befinden sich zahlreiche kleine, fahrende Ruderboote und zahlreiche größere, festgemachte Segelboote.
Im Hintergrund auf der gegenüberliegenden Uferseite erstreckt sich eine dicht bebaute Stadtlandschaft, eine große Moschee mit einer zentralen Kuppel und mehreren schlanken Minaretten zeichnet sich deutlich ab.
Im unteren Bildbereich sieht man einen gepflasterten Kai aus unregelmäßigen Steinplatten. Rechts steht eine kleine hölzerne Konstruktion mit dekorativ geschnitztem Ortgang.
Auf dem Wasser befinden sich zahlreiche kleine, fahrende Ruderboote und zahlreiche größere, festgemachte Segelboote.
Im Hintergrund auf der gegenüberliegenden Uferseite erstreckt sich eine dicht bebaute Stadtlandschaft, eine große Moschee mit einer zentralen Kuppel und mehreren schlanken Minaretten zeichnet sich deutlich ab.
Das Foto ist in Karaköy aufgenommen, da man im Hintergrund die Süleymaniye-Moschee erkennen kann sowie linker Hand davon etwas kleiner die Rüstem-Pascha-Mosche.
Das Glasdia ist Teil eines Konvoluts, welches sich im Besitz des Großvaters des Schenkers befunden hat. Sie stammen aus der Zeit, die der Großvater (1874-1955) des Schenkers in Konstantinopel verbracht hat. Der Großvater des Schenkers war von 1901 bis zur Ausweisung am 31.1.1919 zu Ende des 1. Weltkriegs als Vertreter für Singer Nähmaschinen in Istanbul tätig und lebte dort mit seiner Familie. Anschließend war er in Berlin und Magdeburg für Singer tätig.
Es könnte sein, dass er die Glasdias für Vorträge über seine Zeit in Konstantinopel verwendete.
Das Glasdia ist Teil eines Konvoluts, welches sich im Besitz des Großvaters des Schenkers befunden hat. Sie stammen aus der Zeit, die der Großvater (1874-1955) des Schenkers in Konstantinopel verbracht hat. Der Großvater des Schenkers war von 1901 bis zur Ausweisung am 31.1.1919 zu Ende des 1. Weltkriegs als Vertreter für Singer Nähmaschinen in Istanbul tätig und lebte dort mit seiner Familie. Anschließend war er in Berlin und Magdeburg für Singer tätig.
Es könnte sein, dass er die Glasdias für Vorträge über seine Zeit in Konstantinopel verwendete.
Letzte Aktualisierung: 30.07.2026
Kontakt
Einrichtung:
Museum Europäischer Kulturen
E-Mail:
mek@smb.spk-berlin.de