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"Blokada? Ako ne sada!"

Ident. Nr.: N (62 E) 4/2026

ObjID: obj:4069761

Details (Expert)

Datierung
2025/35
Geografische Bezüge
Belgrad,
Stadt
Material / Technik
Baumwolle, beschrieben
Abmessungen
Höhe x Breite: 80 x 155 cm

Objektbeschreibung

Der Slogan spielt mit dem serbischen Wort "kada" (dt. "wann"), das in "Blokada" enthalten ist. Er bedeutet also übersetzt sinngemäß: "Blockade - wann, wenn nicht jetzt!"
Der Spruch hat sich zu einem Motto der Proteste entwickelt und ist auf zahlreichen Shirts, Taschen und anderen Textilien zu finden.

Das Objekt steht im Zusammenhang mit den serbischen Studierenden- und Bürgerrechtsproteste nach dem Einsturz des Bahnhofsvordach von Novi Sad mit mehreren Todesopfern im November 2024. Anschließend entwickelten sich die größten Proteste der serbischen Geschichte, die das ganze Jahr 2025 andauerten.

Seit Beginn der Proteste kam es wiederholt zu teils massiver Gewalt gegen friedlich Protestierende. Diese Brille wurde bei einem polizeilichen Einsatz gegen eine Blockade an der Universität Belgrad zerstört. Sie gehörte dem Studenten der Psychologie Nikola.
Banner wie diese wurden während der Besetzung der Philosophischen Fakultät an der Universität Belgrad innen und auch aus den Fenstern gehängt.

Letzte Aktualisierung: 29.06.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

Weitere Objekte aus den Sammlungen

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."