Logo

"Blokada? Ako ne sada!"

Ident. Nr.: N (62 E) 4/2026

ObjID: obj:4069761

Details (Expert)

Datierung
2025/35
Geografische Bezüge
Belgrad,
Stadt
Material / Technik
Baumwolle, beschrieben
Abmessungen
Höhe x Breite: 80 x 155 cm

Objektbeschreibung

Der Slogan spielt mit dem serbischen Wort "kada" (dt. "wann"), das in "Blokada" enthalten ist. Er bedeutet also übersetzt sinngemäß: "Blockade - wann, wenn nicht jetzt!"
Der Spruch hat sich zu einem Motto der Proteste entwickelt und ist auf zahlreichen Shirts, Taschen und anderen Textilien zu finden.

Das Objekt steht im Zusammenhang mit den serbischen Studierenden- und Bürgerrechtsproteste nach dem Einsturz des Bahnhofsvordach von Novi Sad mit mehreren Todesopfern im November 2024. Anschließend entwickelten sich die größten Proteste der serbischen Geschichte, die das ganze Jahr 2025 andauerten.

Seit Beginn der Proteste kam es wiederholt zu teils massiver Gewalt gegen friedlich Protestierende. Diese Brille wurde bei einem polizeilichen Einsatz gegen eine Blockade an der Universität Belgrad zerstört. Sie gehörte dem Studenten der Psychologie Nikola.
Banner wie diese wurden während der Besetzung der Philosophischen Fakultät an der Universität Belgrad innen und auch aus den Fenstern gehängt.

Letzte Aktualisierung: 29.06.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

Weitere Objekte aus den Sammlungen

Anno 1818. Seynd wir durch die Vorbitt der Gnaden Mutter in der Steinfelsen von der Augenscheinlichen Todesgefahr, die zu Mamminger Isar Prüken erfolgten stürzung, getrohet hat, gerettet worten. Zur danksagung hat dise Dafel Simann Gigisreiter 1/4 bauer in buebach, und desen Eweib Maria Anna geopfert!

Anno 1818. Seynd wir durch die Vorbitt der Gnaden Mutter in der Steinfelsen von der Augenscheinlichen Todesgefahr, die zu Mamminger Isar Prüken erfolgten stürzung, getrohet hat, gerettet worten. Zur danksagung hat dise Dafel Simann Gigisreiter 1/4 bauer in buebach, und desen Eweib Maria Anna geopfert!

Querformat. Oben in der Mitte auf Wolkenkissen Maria Hilf. Dunkler Himmel, im Hintergrund Bäume. Im Vordergrund ein Fluss, links geschwungener Holzsteg, aus dem ein Stück fehlt. Im Fluss schwimmend Fuder mit zwei Pferden bespannt, Frau, Mann auf Holzstück und Kind, sich an einem Brückenpfahl haltend. Rechts am Ufer festgemacht, wohl Schiffsmühle. Unter der Darstellung Schriftband: Anno 1818. Seynd wir durch die Vorbitt der Gnaden Mutter in der Steinfelsen von der Augenscheinlichen Todesgefahr, die zu Mamminger Isar Prüken erfolgten stürzung, getrohet hat, gerettet worten. Zur danksagung hat dise Dafel Simann Gigisreiter 1/4 bauer in buebach, und desen Eweib Maria Anna geopfert!Durch die untere Häfte dieses Votivbildes schimmert ein Älteres durch. Man erkennt vor einem großen Hause einen bespannten Wagen mit zwei Männern. Am rechten Rand: 1786 EXVOTO (?)Die Votivtafel wurde im August 1968 in Gemäldegalerie gerönt und infrarot aufgenommen. Wagen von links mit 2 Pferden und Reiter stößt gegen den mit 4 Pferden bespannten Heuwagen. (?) Reiter des Sattelpferdes blickt zurück zu einem Mann, der vor die Hinterräder gefallen ist. Auf Hausgiebel kleine stehende Muttergottes. Druch die Aufnahme die Lesung der Inschrift bestätigt.