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Ident. Nr.: N (8 H) 21/2026,a-c

ObjID: obj:4104792

Details (Expert)

Beteiligte
Rustem Skibin (1976),
Künstler*in
Geografische Bezüge
Kiew,
Stadt
Ukraine,
Land
Material / Technik
Keramik, bemalt
Abmessungen
Durchmesser: a) 23 cm
Durchmesser: b) 19 cm
Durchmesser: c) 15 cm

Objektbeschreibung

Drei Keramikteller; der hier gezeigte hat eine Tamga (krimtatarisches Wappenzeichen) in Gelb. Umgeben von dichtem floralem Dekor auf dunklem Grund; breiter, rot gefasster Rand mit umlaufendem Blütenband.

Rustem Skibin/Skybin war ein Schüler Mahmut Churlus und Teil der Erneuerungsbewegung krimtatarischer Kunst in den 1990er Jahren ("Crimean Style"). Skibin ging als einer der ersten nach der russischen Okkupation der Krim im Jahr 2014 nach Kyjiw, wo er seine Werkstatt weiter betreibt und seine Kunst auch im Rahmen internationaler Ausstellungen zeigt. Er ist einer der profiliertesten und bekanntesten krimtatarischen Künstler seiner Zeit.

Letzte Aktualisierung: 08.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."