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Ident. Nr.: I (32 I) 67/1953,1

ObjID: obj:500977

Details (Expert)

Datierung
Ende 16. Jh.
Material / Technik
Öl auf Kiefernholz
Abmessungen
Höhe x Breite: 46 x 111 cm
Rahmenmaß: 59 x 123 x 5 cm

Objektbeschreibung

Vermtl. Darstellung eines Stifters mit seiner Familie. Einige Personen sind durch ein kleines Kreuz über dem Kopf als bereits Verstorbene gekennzeichnet. Körperhaltungen und Kleidung wurden schematisch vereinfacht. Die feinere Ausführung der Köpfe ist vermutl. auf Porträtstudien zurückzuführen. Die anbetend knienden Familienmitglieder vor einem Golgatha-Hügel mit dem Gekreuzigten drücken in ihrer Selbstdarstellung Frömmigkeit und bürgerliches Selbstbewusstsein aus. Das Stifterbild war 1906 bis 1932 Teil der in den Räumen der Beeskower St. Marienkirche präsentierten Altertumssammlung. Im erhaltenen Verzeichnis der Altertumssammlung ist das Bild aufgeführt, jedoch leider ohne Bestimmung der dargestellten Familie. Die Wappen, welche hier Aufschluss geben könnten, sind bisher noch nicht identifiziert worden.

Letzte Aktualisierung: 29.06.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

Weitere Objekte aus den Sammlungen

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."