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Durch deine fürbitt O Seligste Jungfrau Maria bin ich erhart worden sterzing 1817 EXVOTO.

Ident. Nr.: A (32 K 56) 50/1913

ObjID: obj:501666

Details (Expert)

Datierung
1817
Abmessungen
Höhe x Breite: 36 x 30,5 cm

Objektbeschreibung

Die auf der Rückseite durch zwei Querbrettchen zusammengehaltene Tafel ist zu reich bewegtem Umriss ausgesägt. Annähernd dreipaßförmig. Auf dem Oberblatt unter rotem Baldachin die reichgeschmückte, stehende Mutter Gottes. Aus ihrem Gewande schaut das gekrönte Haupt Jesu. Vor ihr in Bildmitte auf Wolken, links ein sitzender bärtiger Heiliger, der ein blutendes, am Knöchel mit Binden umwickeltes Bein zeigt. (Hl. Rochus?) und eine sitzende Frau, die ein stehendes Kind im Lesen unterweist (Maria mit Jesusknaben?) Im untersten Bildteil links ein rot überdeckter Tisch, auf dem ein Fuß mit Unterschenkel liegt. Rechts ein Schriftband mit gerollten Enden: "Durch deine fürbitt O Seligste Jungfrau Maria bin ich erhart worden sterzing 1817 EXVOTO". Statt des Rahmen ein schmaler bräunlicher Randstreifen.

Letzte Aktualisierung: 29.06.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."