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ExVoto 1742 [Familie bittet Maria Hilf um Genesung des jüngsten Kindes]

Ident. Nr.: A (32 K 20) 50/1913

ObjID: obj:501672

Details (Expert)

Datierung
1742
Abmessungen
Höhe x Breite: 41,5 x 30 cm

Objektbeschreibung

Hochformat. Votivbild: Familie bittet Maria und Jesus um Genesung ihres jüngsten Kindes bzw. Geschwisterchen, "ExVoto 1742"
Auf der oberen Bildhälfte vor gelbem Hintergrund und über Wolkenbank das Bild der Maria Hilf. In den oberen Ecken blaue Vorhänge. Auf der unteren Bildhälfte ist durch braunen Boden und graue Wände ein Innenraum angedeutet. Rechts ein Bett, auf dessen Stirnbrett das Monogramm Jesu, auf dessen Fußbrett das der Maria angebracht ist. Im Bett liegend betend eine Frau und ein Mädchen. Neben dem Bett ein rot überdecktes Tischchen, auf diesem ein Wickelkind. Neben dem Tisch links ein knieender Mann. In der Mitte des Vordergrundes knieen zwei Mädchen. In der rechten unteren Ecke kleines weißes Schriftband: "EXVOTO 1742".
Auf dem Inventaretikett ist nur "Tirol" vermerkt.

Letzte Aktualisierung: 29.06.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."