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Mutter Gottes vor Lichtloch in Wolkengirlande / Ertrinkende Frau im Fluss.

Ident. Nr.: A (32 K 6) 50/1913

ObjID: obj:501682

Details (Expert)

Datierung
1760
Abmessungen
Höhe x Breite: 38 x 45,5 cm

Objektbeschreibung

Votivbild: Ertrinkende Frau im Fluß.
Rechts oben vor Lichtloch in Wolkengirlande stehende Muttergottes, auf der Rechten das Kind, in der Linken Traube. Gnadenstrahl auf die Verunglückte. Im Hintergrund baumbestandene Hügel, zwischen denen sich der Fluß des Mittelgrundes verliert. Über diesen führt ein Steg, dessen Geländer zerbrochen ist. Mit einem Stück dieses Geländers unter den Armen schwimmt links eine Frau, neben ihr Korb oder Pelzmütze treibend. Hinter dem Fluß drei Männer und drei Frauen, vor dem Fluß zwei Männer mit erhobenen Händen. In der unteren linken Ecke Schriftband mit aufgerollten Enden: "Ich, Anna Valtermayrin von Sollach bekhenne khrafft Diser VotivTafl, das ich zu hochen dilching yber den Stög in den mangfallFlug gefallen, und wohl 5 hundert shridt Lang in dem Tieffen Wasser Fort gerunnen, weillen aber bestendig zu der gnaden Reichen Muetter nach Hechkirchen Umb hilff gerueffen, bin ich glickhlich widerumb aus der augensheinlichen todts gefahr Errettet worden, Gott und Mariä Sey shuldiger Dankh gesagt, den 24. May 1760."
Der Rahmen goldig-braun.

Letzte Aktualisierung: 29.06.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."