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Mutter Gottes auf Wolkenkissen / Unglück mit Pferdewagen

Ident. Nr.: A (32 K 4) 50/1913

ObjID: obj:501689

Details (Expert)

Datierung
1755
Material / Technik
Öl auf Holz, Rahmen aufgeleimt
Abmessungen
Außenmaß: 447 x 540 x 29 mm
Gewicht: 1624 g

Objektbeschreibung

Querformat. Rechts oben von roten Wolken gesäumtes Lichtloch. Auf Wolkenkissen stehende Mutter Gottes, in der Rechten das Kind, in der linken Traube. Der Gnadenstrahl trifft die verunglückten Pferde. Links ein baumbestandener Hügel, auf den sich ein Weg windet. Die obere Wegstrecke ist vereist. Auf ihr ein Mann mit erhobenen Händen und durchgehendes Pferdepaar. Auf dem unteren Wegstück umgestürzter Wagen, davor zwei auf dem Rücken liegende Pferde. Dahinter ein Fass mit abspringenden Reifen und rinnendem Wasser, dahinter ein, rechts drei zur Hilfe eilende Männer. Vordergrund Mitte kleines schindelgedecktes Haus, Hintergrund rechts Dorf mit Kirche, offensichtlich der gleichen wie auf Bild 32 K 3. Unter der Darstellung breites weißes Schriftband, das an den Seiten rot endet: "Baulus gärner von Sollach hatte daß vnglickh, daß ihme mit 4 Pferdten shwerbeladner wagen sambt einen grossen faß wasser auf den Eis gerutshet, und yber einen hochen berg hinabgepurtzelt, 2 pferdt wurdten zugleich mit hinunder gerissen. insolchen Ellend verlobte er sich zu der gnaden Muetter nach Hehenkhirchen, nach abgelegten gelibd seint beyde pferdt glikhlich ohne shaden errettet worden, gott und mariä Seye ewiger danckh gesagt. Anno 1755."
Aufgeleimter Rahmen goldig-braun.

Letzte Aktualisierung: 29.06.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."