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Dreieinigkeit

Ident. Nr.: II B 4574

ObjID: obj:507234

Details (Expert)

Beteiligte
Gustav Adolf Küppers-Sonnenberg (1894-1978),
Sammler*in
Datierung
1875
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe: 38,4 x 26,6 x 2,2 cm

Objektbeschreibung

Hochrechteckige Ikonentafel aus Holz mit der Darstellung der heiligen Dreifaltigkeit. Die Nimben von Gottvater, Sohn und der Taube des Heiligen Geistes sind aus Messing und aufgenagelt. Griechische Beschriftung und Jahreszahl "1875". Auf der Rückseite ein handelsüblicher Bildaufhänger aus Metall (neu)
Ikonografie: anthromorphe Darstellung von Gottvater als weißhaariger Greis mit Zepter und Gottsohn als junger Mann mit geschlossenem Evangelidenbuch. Beide scheinen in der Schwebe zu thronen, von Seraphinen gehalten, ihre Füßen berühren das Dreifaltigkeitssymbol aus drei verschlungenen, geflügelten Kreisen (zugleich Symol der Throne, die mit Seraphim und Cherubim die höchste Engelshierarchie bilden), zwischen ihnen die Weltkugel zum Zeichen ihrer Herrschaft über die Schöpfung. Über ihren Häuptern in einem Strahlenkranz die Taube des Heiligen Geistes mit seitlicher, griechischer Inschrift: "Heilige Trinität"

Letzte Aktualisierung: 12.12.2025

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

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Anno 1818. Seynd wir durch die Vorbitt der Gnaden Mutter in der Steinfelsen von der Augenscheinlichen Todesgefahr, die zu Mamminger Isar Prüken erfolgten stürzung, getrohet hat, gerettet worten. Zur danksagung hat dise Dafel Simann Gigisreiter 1/4 bauer in buebach, und desen Eweib Maria Anna geopfert!

Anno 1818. Seynd wir durch die Vorbitt der Gnaden Mutter in der Steinfelsen von der Augenscheinlichen Todesgefahr, die zu Mamminger Isar Prüken erfolgten stürzung, getrohet hat, gerettet worten. Zur danksagung hat dise Dafel Simann Gigisreiter 1/4 bauer in buebach, und desen Eweib Maria Anna geopfert!

Querformat. Oben in der Mitte auf Wolkenkissen Maria Hilf. Dunkler Himmel, im Hintergrund Bäume. Im Vordergrund ein Fluss, links geschwungener Holzsteg, aus dem ein Stück fehlt. Im Fluss schwimmend Fuder mit zwei Pferden bespannt, Frau, Mann auf Holzstück und Kind, sich an einem Brückenpfahl haltend. Rechts am Ufer festgemacht, wohl Schiffsmühle. Unter der Darstellung Schriftband: Anno 1818. Seynd wir durch die Vorbitt der Gnaden Mutter in der Steinfelsen von der Augenscheinlichen Todesgefahr, die zu Mamminger Isar Prüken erfolgten stürzung, getrohet hat, gerettet worten. Zur danksagung hat dise Dafel Simann Gigisreiter 1/4 bauer in buebach, und desen Eweib Maria Anna geopfert!Durch die untere Häfte dieses Votivbildes schimmert ein Älteres durch. Man erkennt vor einem großen Hause einen bespannten Wagen mit zwei Männern. Am rechten Rand: 1786 EXVOTO (?)Die Votivtafel wurde im August 1968 in Gemäldegalerie gerönt und infrarot aufgenommen. Wagen von links mit 2 Pferden und Reiter stößt gegen den mit 4 Pferden bespannten Heuwagen. (?) Reiter des Sattelpferdes blickt zurück zu einem Mann, der vor die Hinterräder gefallen ist. Auf Hausgiebel kleine stehende Muttergottes. Druch die Aufnahme die Lesung der Inschrift bestätigt.