Logo

Dreieinigkeit

Ident. Nr.: II B 4574

ObjID: obj:507234

Details (Expert)

Beteiligte
Gustav Adolf Küppers-Sonnenberg (1894-1978),
Sammler*in
Datierung
1875
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe: 38,4 x 26,6 x 2,2 cm

Objektbeschreibung

Hochrechteckige Ikonentafel aus Holz mit der Darstellung der heiligen Dreifaltigkeit. Die Nimben von Gottvater, Sohn und der Taube des Heiligen Geistes sind aus Messing und aufgenagelt. Griechische Beschriftung und Jahreszahl "1875". Auf der Rückseite ein handelsüblicher Bildaufhänger aus Metall (neu)
Ikonografie: anthromorphe Darstellung von Gottvater als weißhaariger Greis mit Zepter und Gottsohn als junger Mann mit geschlossenem Evangelidenbuch. Beide scheinen in der Schwebe zu thronen, von Seraphinen gehalten, ihre Füßen berühren das Dreifaltigkeitssymbol aus drei verschlungenen, geflügelten Kreisen (zugleich Symol der Throne, die mit Seraphim und Cherubim die höchste Engelshierarchie bilden), zwischen ihnen die Weltkugel zum Zeichen ihrer Herrschaft über die Schöpfung. Über ihren Häuptern in einem Strahlenkranz die Taube des Heiligen Geistes mit seitlicher, griechischer Inschrift: "Heilige Trinität"

Letzte Aktualisierung: 12.12.2025

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

Weitere Objekte aus den Sammlungen

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."