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Ein Lied.

Ident. Nr.: II B 6377

ObjID: obj:510876

Details (Expert)

Beteiligte
Wasiliev,
Verleger*in
Datierung
1892
Abmessungen
Höhe x Breite: 35,2 x 45 cm

Objektbeschreibung

Querformat. Ein Lied:
"Kannst du's wissen und erraten,
Was mich stets so traurig macht?
Tag und Nacht sitze ich am Fenster,
Schaue weinend in die Nacht.
Schaue hin nach jener Gegend,
wo der liebste Mensch mir lebt,
Harre, harre seiner Rückkehr,
Harre sein, doch kommt er nicht.
Geh ich schlafen, kommt der Schlaf nicht,
Die Gedanken irren fern,
Schwindel trüb den armen Kopf mir,
Sehnsucht mir das arme Herz.
Kannst du's wissen, kannst du's fühlen
Wie betrübt mein Herze ist?
Ich bin krank vor lauter Schauen
Nach dem Liebsten, nach dem Glück,
Nach der Troika, nach dem Glöckchen,
das so fröhlich auf der Fahrt,
auf der schnellen, auf der kühnen,
läutet laut von fern und nah."

Letzte Aktualisierung: 12.12.2025

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."