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In Marjas Hain.

Ident. Nr.: II B 6390

ObjID: obj:510889

Details (Expert)

Beteiligte
Wasiliev,
Verleger*in
Datierung
1892
Abmessungen
Höhe x Breite: 4,5 x 44 cm

Objektbeschreibung

Querformat. In Marjas Hain:
Ein Bär und eine Ziege spielten und hatten aneinander Spaß. Seit einmal die Ziege dem Bären zugelächelt, waren sie Freunde und hatten gemeinsam das Spielen und Tanzen erlernt. Sie hatten sich zusammen einem Herrn verdungen, dienten ihm, tanzten für ihn und tranken mit ihm. Er trommelte und sang Liedchen, nahm für ihren Tanz von allen Leuten Geld. Er führte sie zum Volke, grüßte, verbeugte sich und befahl den beiden Tieren zu tanzen.
"He Mischka, sei fröhlich und munter!
Und du, liebe Ziege, drehe dich rum!
Du, Mischka, lass die Balalaika erklingen,
und du Ziege, lass deine Schellen singen!
Du, Mischka, tanz den Trepak,
und du, liebe Ziege, wie ein echter Kosak!
ich will mich mit euch zusammen vergnügen,
die guten Leute mit Wundern betrügen.
O! werden sie sagen - o seht doch nur,
Toptygin ist auf der rechten Spur:
Toptygin tanzt und spielt und singt,
mit Löffeln und Schellen es dazu klingt.
Die Ziege ist darin Meisterin,
trinkt Wein auch dazu mit fröhlichem Sinn."

Letzte Aktualisierung: 12.12.2025

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."