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Ident. Nr.: II B 6407 f

ObjID: obj:510972

Details (Expert)

Datierung
Anfang 20. Jh.
Abmessungen
Höhe x Durchmesser: 11 x 21 cm

Objektbeschreibung

Das Obermaterial des Hutes ist aus schwarzem, dicken gepressten Filz. Die Hutkrempe ist mit schwarzem Ripsband eingefasst und das Schweißband ist eine graue Lederimitation. Zur Zierde ist ein Hutband aus neun Reihen kunstseidener Chenille, changierend in den Farben weiß, grün, rot angebracht. Begrenzt wird es mit einer silberfarbenen Glasperlenschnur mit 10 Gehängen aus dem gleichen Material. Der Hut ist mit einer Schleife aus leinenbindiger weißer Seide mit broschierten Mustern in grün, blau, rot und gelb und einem Blumenstrauß an der Stirnseite aus Maiglöckchen, Butterblume, Rose, Nelke und Vergißmeinnicht in silber, türkis, rot und gelb geschmückt. Zwei Hahnenfedern sind über dem Hut nach hinten weisend in den Strauß gesteckt.

Letzte Aktualisierung: 12.12.2025

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."