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Bombardierung von Odessa und die Heldentat des Leutnants Tschegoljew.

Ident. Nr.: II B 9069

ObjID: obj:513292

Details (Expert)

Beteiligte
Kasarinov,
Verleger*in
Datierung
1880
Abmessungen
Höhe x Breite: 35 x 44,3 cm

Objektbeschreibung

Querformat.
Bombardierung von Odessa und die Heldentat des Leutnants Tschegolew.
Am 10. April 1854, am Tage des Karsonnabends, näherte sich die anglo-französische Kriegsflotte in der Größe von 28 Schiffen dem Hafen von Odessa. 9 feindliche Schiffe, von denen eines 54 Kanonen hatte und die anderen je 32 und in denen sie außer Schußweite an der rechten Batterie vorüberfuhren, attakierten die übrigen 5 und beschossen auch die Stadt. Zuletzt wandten sie sich alle gegen die 6. Batterie, die aus 4 Kanonen unter dem Kommando des Leutnants Tschegoljew bestand. Er kämpfte 6 Stunden lang unter dem Kreuzfeuer des Feindes, zuerst mit 4, und dann nur noch mit 2 Kanonen gegen die Überzahl von 350 feindlichen Kanonen. Zum Schluß dieser Heldentat gelang es Tschegoljew noch 3 feindliche Schiffe gefangen zu nehmen.
Moskauer Polizei-Nachrichten No. 87.

Letzte Aktualisierung: 12.12.2025

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."