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19. Februar des Jahres 1855.

Ident. Nr.: II B 9074

ObjID: obj:513297

Details (Expert)

Beteiligte
Kasarinov,
Verleger*in
Datierung
1880
Abmessungen
Höhe x Breite: 44,3 x 36 cm

Objektbeschreibung

Hochformat.
Alexander II. besteigt den Thron der Väter, des russischen Imperiums, während des gerechten Krieges, den Nikolaus I. nach dem Willen der göttlichen Vorsehung für Glauben und Vaterland begonnen hatte.
Gewidmet dem rechtgläubigen russischen Volk, das für den Glauben, den Zaren und das Vaterland zu den Waffen greift.
Erhalte Gott, den Zaren Rußlands,
erhalte ihn uns viele Jahr!
Und möge seine guten Taten
Dein Licht erleuchten immerdar.
Und möge er zum eigenen Ruhme
Den Ruhm des Vaterlands erhöhn,
Möge der Feind, sich selbst zum Hohne,
auf seiner Stirn den Lorbeer sehn.
Gib Kraft und Macht der Hand des Zaren,
Der bösen Wege laß vergehn!
Und laß Ihn schrecklich sein im Kampfe,
und milde, wenn der Friede herrscht.

Letzte Aktualisierung: 12.12.2025

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."