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Unser ehrwürdiger Vater Symeon, der Säulenheilige

Ident. Nr.: II B 9119

ObjID: obj:513342

Details (Expert)

Datierung
1882
Abmessungen
Höhe x Breite: 42,7 x 35,4 cm

Objektbeschreibung

Hochformat. Unser ehrwürdiger Vater Symeon, der Säulenheilige.
Linke Seite:
1. Der Hl. Symeon kennt aus dem Hören des Wortes Gottes den Weg der Erlösung.
2. Den Hl. Symeon versucht der Satan, sich in den Feuerwagen zu setzen.
3. Der Hl. Symeon heilt den Verwandten des Sarazenenfürsten.
Rechte Seite:
1. Der Hl. Symeon "nimmt Wohung" auf der Säule. Seine Mutter Martha stirbt an der Umfriedung seiner Säule, da sie versucht ihn zu sehen.
2. Der Hl. Symeon rettet einen Räuber und führt ihn auf den rechten Weg.
3. Der Hl. Symeon übergibt seinen Geist Gott.
Mitte:
Symeon, ein junger Syrer, stammte aus einem Hirtengeschlecht und war zur Gottesfurcht erzogen. Er war der erste Säulenheilige, der berühmt wurde durch die ungeheure Zahl seiner Verdienste, die er sich auf der Säule durch Mühen erwarb. Der heilige und ehrwürdige Symeon mühte sich 80 Jahre, indem er diese ganze Zeit im Fasten, im Gebet, im Frieden und Armut und in der Trennung von dieser Welt verbrachte.

Letzte Aktualisierung: 12.12.2025

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."