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Ident. Nr.: II C 1275

ObjID: obj:515109

Details (Expert)

Beteiligte
Wilhelm Crahmer (1884-1936),
Sammler*in
Wilhelm Planert (1882-1948),
Sammler*in
Datierung
vor 1912
Geografische Bezüge
Material / Technik
Leder, Messing, Eisen
Abmessungen
Länge x Breite: 32 x 6 cm

Objektbeschreibung

Nähzeuggehänge.

Genäht wurden insbesondere Kleidung und andere Textilien. Nadeln, Sehnengarn sowie anderes Garn wurden in der Nadelbüchse verwahrt. Diese beinhaltete normalerweise ein in Leder eingeschlagenes Nadelkissen aus Wadmal (gewalkter Wollstoff). Die Form der Nadelbüchse ist zylindrisch und sie wird aus Knochen - oder seltener wie hier aus Messing - hergestellt. Normalerweise wird sie an einem Messingring als Teil eines Gehänges am Gürtel getragen.

Messing, insbesondere Ringe daraus, sollen nach der traditionellen Vorstellung der Sámi vor dem Bösen (im nichtchristlichen Kontext vor den bösen Göttern) schützen. Bei Nähzeuggehängen, die aus spitzen und scharfen Gegenständen, wie Nadeln, Messer und Schere bestehen, sollte damit u.a. der Verletzungsgefahr vorgebeugt werden.

Letzte Aktualisierung: 06.03.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

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