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Ident. Nr.: II C 1669

ObjID: obj:515503

Details (Expert)

Beteiligte
Julius Konietzko (1886 - 1952),
Sammler*in
Datierung
Herstellung: um 1920
Material / Technik
Birkenrinde, geflochten
Abmessungen
Höhe x Durchmesser: 7 x 13 cm

Objektbeschreibung

huosiain genannter Scheuerschwamm aus 1-2 cm breiten, geflochtenen Birkenrindenstreifen. In der Mitte des Schwammes ist ein durchgehendes Loch. Dieses Exemplar ist ganz neu, d.h. nicht benutzt

Funktion nach Sirelius: „In der Milchwirtschaft ist die Sauberkeit eine wichtige Sache. Wir sehen auch, daß man auch in solchen Wirtschaften, deren Wohnhäuser ohne alle Sauerkeit sind, Milch- und Buttergefäßeversucht möglichst oft zu reinigen. Kleine Geschirre, wie Milchbütten und Milchseiher, Löffel und Kellen stellt man ins hochbeinige Waschfaß ins kalte Wasser, in dem sie mit dem Scheuerschamm „Huosiain" aus Birkenrinde oder mit nadellosen Tannenästen gemachten Besenbürsten „Hoska" mit Sand gescheuert werden."
Lit.: Sirelius, Suomen Kansanom, Kult. I., Helsinki 1919, S. 332

Letzte Aktualisierung: 12.12.2025

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."