Logo

Ident. Nr.: II C 2530

ObjID: obj:516481

Details (Expert)

Beteiligte
Heide Nixdorff (* 1941),
Sammler*in
Datierung
vor 1971
Abmessungen
Länge: 47 cm
Länge: der Bänder ca. 70 cm

Objektbeschreibung

Männermütze.

Röhre mit vier Zipfeln und breitem Randstreifen.
Mütze aus 4 ca. 14 cm breiten, nach oben sich glockig verbreitenden Wolltuchstreifen. Die vier oberen Nähte (Der Deckplatte) sind mit 10 cm breitem bandappliziertem Wolltuch besetzt. Der Randstreifen (von oben nach unten) aus einem 12 cm breitem, bandappliziertem Wolltuchstreifen und zwei 5 cm breiten Renfellstreifen, der wiederum von einem 9 cm breiten, bandapplizierten Wolltuchstreifen und zwei 5 cm breiten Renfellstreifen, der wiederum von einem 9 m breiten, bandapplizieren Wolltuchstreifen überdeckt ist, so daß nur 1,5 cm vom Fellstreifen sichtbar bleibt. Der Mützenrand ist aus einem 3 cm breiten weißen Renfellstreifen hergestellt. An der Nahtstelle des Randstreifens sind 10 ca. 5 cm breite Wolltuchstreifen eingenäht, die 65 cm über die Schultern herabfallen.

Letzte Aktualisierung: 13.03.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

Weitere Objekte aus den Sammlungen

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."