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Ident. Nr.: II C 2692

ObjID: obj:516642

Details (Expert)

Datierung
1. Drittel 20. Jh.
Abmessungen
Länge x Breite: 108 x 49 cm

Objektbeschreibung

Rechteckiges Tuch, an beiden Schmalseiten bestickt. Stickerei ist gleichseitig. Hohlsaum, auch durch ausgezogene Fäden. Die Kette ist aus Leinen. Der Schuss ist aus Leinen und Baumwolle. Die Stickerei aus Seide, Metallfäden und Kupferstreifen. Der Stoff ist naturweiß. Die Farben der Stickerei sind völlig ausgeblichen. Auf der Seite ist dreimal das selbe Motiv gestickt. Es besteht aus einem mit Rauten gemusterten Rechteck, an der Unterkante drei mit einer Spitze ausgehende Dreiecke, an der Oberkante, auf einer spitze stehendes Quadrat. Gebäude ? Rechts und links stilisierte Bäume. (Lebensbäume ?) Handgewebter Stoff. Stichart: doppelseitiger türkischer Dreieckstich ? (DMC Encyklopädie der Handarbeiten) Diese Handtücher wurden von Hausfrauen als Schmuck für die Wohnung hergestellt.

Letzte Aktualisierung: 12.12.2025

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."