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Ident. Nr.: II A 639

ObjID: obj:517764

Details (Expert)

Beteiligte
Julius Konietzko (1886 - 1952),
Sammler*in
Datierung
Herstellung: 1935
Material / Technik
Birkenrinde, geflochten
Abmessungen
Länge x Breite x Höhe: ca. 26 x 25 x 10 cm

Objektbeschreibung

Ein paar Schuhe. Die Schuhe wurden aus etwa 1 mm dicken und ca. 3,5, cm breiten Birkenrindenstreifen z.T. doppellagig geflochten. Sie haben leichte Gebrauchsspuren und innen Anhaftungen feiner Pflanzenfasern.Birkenrindenschuhe isolieren gegen Kälte und Wärme gleichermaßen und lassen Feuchtigkeit kaum durchdringen. Sie waren in ganz Skandinavien und im Norden Russlands beliebt und wurden gern bei Arbeiten im Freien getragen. Diese "näverskoer" (dt. Birkenrindenschuhe) genannten Schuhe stammen aus der schwedischen Region Nord-Jämtland. Das Museum erwarb sie 1935 von Julius August Konietzko (1886-1952), einem Hamburger Forschungsreisenden und Händler.

Letzte Aktualisierung: 12.12.2025

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."