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Ident. Nr.: II A 925

ObjID: obj:518050

Details (Expert)

Beteiligte
Fritz Rumpf (1888 - 1949),
Sammler*in
Fritz Rumpf (1888 - 1949),
Vorbesitzer*in
Datierung
vor 1935
Material / Technik
Korbgeflecht, Leder
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe: 65 x 29 x 17 cm

Objektbeschreibung

Der geflochtene Ballkorb besteht an der Basis aus einem etwa bleistiftlangen, ca. 1 x 2 cm dicken Holzteil. Darin sind der gebogene Außenbügel von etwa 1 cm Durchmesser, sowie fünf „Spanten" eingelassen. Diese sind allesamt dicht mit schmalen, flachen Bändern des geglätteten Flechtmaterials umwickelt. (Oben Reste einer Fadenfixierung.)An der Außenseite ist unten ein braunes, handschuhähnliches Lederteil angenäht, welches der sicheren Handhabung des Spitzkorbs dient. Es hat fünf Kammern für die Finger und zwischen Mittel- und Zeigefinger eine kurze Lederschlaufe zur Aufhängung. Am Übergang zwischen Leder- und Korbteil wurde (provisorisch?) eine braune Mullbinde angebracht.Pelota ist ein Ballspiel, das heute noch in der Region des Baskenlands (im heutigen Spanien und Frankreich) gespielt wird. Dabei stehen gegnerische Spieler*innen einer Frontón genannten Prellwand gegenüber, auf die sie den Ball mit Hilfe des Spitzkorbs schleudern und damit auch wieder fangen. Der Spitzkorb wird Xistera genannt, eine Spielvariante ist das Jai Alai. Dieser Spitzkorb stammt aus Gipuzkoa. Dort wird meist mit dem aus Weidenzweigen geflochtenen Wurfhandschuh gespielt. Diese Art Wurfhandschuh kam erst verhältnismäßig spät in Gebrauch und stammt aus dem französischen Pays Basque. Anfang der 1860er-Jahre benutzte Dithurbide Gantchiki, der 14-jährige Sohn eines Obstkorbflechters in St. Peé, zum Spiel einen für die Region typischen Obstkorb aus der Werkstatt seines Vaters statt des Lederhandschuhs. Die Vorteile waren so groß, dass der Vater dem Sohn einen Spielhandschuh (in Form des Lederhandschuhs) aus Weidengeflecht anfertigte. g.

Letzte Aktualisierung: 12.12.2025

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

Weitere Objekte aus den Sammlungen

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."

Anno 1818. Seynd wir durch die Vorbitt der Gnaden Mutter in der Steinfelsen von der Augenscheinlichen Todesgefahr, die zu Mamminger Isar Prüken erfolgten stürzung, getrohet hat, gerettet worten. Zur danksagung hat dise Dafel Simann Gigisreiter 1/4 bauer in buebach, und desen Eweib Maria Anna geopfert!

Anno 1818. Seynd wir durch die Vorbitt der Gnaden Mutter in der Steinfelsen von der Augenscheinlichen Todesgefahr, die zu Mamminger Isar Prüken erfolgten stürzung, getrohet hat, gerettet worten. Zur danksagung hat dise Dafel Simann Gigisreiter 1/4 bauer in buebach, und desen Eweib Maria Anna geopfert!

Querformat. Oben in der Mitte auf Wolkenkissen Maria Hilf. Dunkler Himmel, im Hintergrund Bäume. Im Vordergrund ein Fluss, links geschwungener Holzsteg, aus dem ein Stück fehlt. Im Fluss schwimmend Fuder mit zwei Pferden bespannt, Frau, Mann auf Holzstück und Kind, sich an einem Brückenpfahl haltend. Rechts am Ufer festgemacht, wohl Schiffsmühle. Unter der Darstellung Schriftband: Anno 1818. Seynd wir durch die Vorbitt der Gnaden Mutter in der Steinfelsen von der Augenscheinlichen Todesgefahr, die zu Mamminger Isar Prüken erfolgten stürzung, getrohet hat, gerettet worten. Zur danksagung hat dise Dafel Simann Gigisreiter 1/4 bauer in buebach, und desen Eweib Maria Anna geopfert!Durch die untere Häfte dieses Votivbildes schimmert ein Älteres durch. Man erkennt vor einem großen Hause einen bespannten Wagen mit zwei Männern. Am rechten Rand: 1786 EXVOTO (?)Die Votivtafel wurde im August 1968 in Gemäldegalerie gerönt und infrarot aufgenommen. Wagen von links mit 2 Pferden und Reiter stößt gegen den mit 4 Pferden bespannten Heuwagen. (?) Reiter des Sattelpferdes blickt zurück zu einem Mann, der vor die Hinterräder gefallen ist. Auf Hausgiebel kleine stehende Muttergottes. Druch die Aufnahme die Lesung der Inschrift bestätigt.