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Ident. Nr.: II A 2003

ObjID: obj:519290

Details (Expert)

Beteiligte
Albert Anton Willi,
Schnitzer*in
Datierung
vor 1937
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe: 33 x 19 x 14 cm

Objektbeschreibung

Diese dunkelbraun kolorierte Maske zählt zu der Vielzahl von "schreienden Masken" Albert Anton Willis. Dies wird sehr gut an dem signifikanten quadratisch geöffneten Mund mit den wulstig hervorstehenden und rot gefärbten Lippen deutlich. Es sind 19 hölzerne Zähne, oben neun und unten zehn, sichtbar. Bis auf die ganz außen stehenden Zähne sind alle einzeln ausgefeilt. Die Maske ist geprägt von tiefen Stirnfalten. Die Augen mit den für Willi charakteristischen großen hell hervorgehobenen Augäpfeln sind weit geöffnet. Sie sind unterschiedlich gestaltet, so hat das linke Auge eine senkrecht ovale, das rechte hingegen eine waagerecht mandelförmige Ausgestaltung. Um die weißen Augäpfel befinden sich rötlich bemalte Lider. Beide Augen sind durchstoßen. Das linke weist eine zentrale Durchbrechung auf, das rechte hingegen hat eine am unteren Lid gelegene Öffnung. Die Maske hat eine auffällige, mit drei Faltenreihen versehene Höckernase mit seitlich abstehenden Nasenflügeln. Die Öffnungen der Nasenlöcher sind nicht durchstoßen, sondern nur angedeutet. Die Wangen und die seitlich davon wulstig hervorstehenden Faltenreihen sind rot koloriert worden.
Als rückseitige Abdeckung dient ein kapuzenartiges Stück Sack. Auf der Innenseite steht in großer Schrift "No. 5. Josef Stack, Landwirt".
An der Maske sind keine Randlöcher für eventuelle Tragvorrichtungen zu finden.
Die Maske gehört nicht zu den typischen Ethnografika, da sie nie getragen wurde, sondern ein Werk des Schnitzers ist.

Letzte Aktualisierung: 03.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

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Anno 1818. Seynd wir durch die Vorbitt der Gnaden Mutter in der Steinfelsen von der Augenscheinlichen Todesgefahr, die zu Mamminger Isar Prüken erfolgten stürzung, getrohet hat, gerettet worten. Zur danksagung hat dise Dafel Simann Gigisreiter 1/4 bauer in buebach, und desen Eweib Maria Anna geopfert!

Anno 1818. Seynd wir durch die Vorbitt der Gnaden Mutter in der Steinfelsen von der Augenscheinlichen Todesgefahr, die zu Mamminger Isar Prüken erfolgten stürzung, getrohet hat, gerettet worten. Zur danksagung hat dise Dafel Simann Gigisreiter 1/4 bauer in buebach, und desen Eweib Maria Anna geopfert!

Querformat. Oben in der Mitte auf Wolkenkissen Maria Hilf. Dunkler Himmel, im Hintergrund Bäume. Im Vordergrund ein Fluss, links geschwungener Holzsteg, aus dem ein Stück fehlt. Im Fluss schwimmend Fuder mit zwei Pferden bespannt, Frau, Mann auf Holzstück und Kind, sich an einem Brückenpfahl haltend. Rechts am Ufer festgemacht, wohl Schiffsmühle. Unter der Darstellung Schriftband: Anno 1818. Seynd wir durch die Vorbitt der Gnaden Mutter in der Steinfelsen von der Augenscheinlichen Todesgefahr, die zu Mamminger Isar Prüken erfolgten stürzung, getrohet hat, gerettet worten. Zur danksagung hat dise Dafel Simann Gigisreiter 1/4 bauer in buebach, und desen Eweib Maria Anna geopfert!Durch die untere Häfte dieses Votivbildes schimmert ein Älteres durch. Man erkennt vor einem großen Hause einen bespannten Wagen mit zwei Männern. Am rechten Rand: 1786 EXVOTO (?)Die Votivtafel wurde im August 1968 in Gemäldegalerie gerönt und infrarot aufgenommen. Wagen von links mit 2 Pferden und Reiter stößt gegen den mit 4 Pferden bespannten Heuwagen. (?) Reiter des Sattelpferdes blickt zurück zu einem Mann, der vor die Hinterräder gefallen ist. Auf Hausgiebel kleine stehende Muttergottes. Druch die Aufnahme die Lesung der Inschrift bestätigt.