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Ident. Nr.: II A 2586

ObjID: obj:519871

Details (Expert)

Beteiligte
Albert Anton Willi,
Schnitzer*in
Datierung
vor 1941
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe: 28 x 22 x 10 cm

Objektbeschreibung

An der abblätternden Farbe dieses Maske ist gut zu erkennen, dass diese zunächst rötlich und später hellbraun mit dunkel nachgezogenen Gesichtszügen bemalt wurde. Bei diesem Stück handelt es sich um ein zu einer Grimasse verzerrtes Gesicht mit tiefen Stirnfalten. Das linke Auge ist schalkhaft zugekniffen, so dass nur zwei breite rot kolorierte Lider zu sehen sind, die einen schmalen durchbrochenen Sehschlitz aufweisen. Das offene Auge zeigt den für Willis Werke typischen weißen Augapfel mit roter Augenhöhle und rotem Tränensack. Die Maske ist weiterhin geprägt durch eine breite Höckernase mit vier Einkerbungen, die von links unten nach rechts oben verlaufen. Ebenfalls auf der linken Seite zieht sich der zahnlose, rot bemalte Mund sichelförmig nach oben. Auf der rechten Mund/-Kinnpartie ist deutlich eine große Beule zu erkennen, die mehrere Einkerbungen aufweist. Die Augen, das linke Nasenloch und der Mund sind durchbrochen. Das linke Ohr wurde an dieser Maske ausgearbeitet. Auf der rechten Seite befindet sich in gleicher Höhe eine Ausbuchtung.
Ein helles Büschel aus Flachs oder Hanf deutet einen blonden Pony an, welcher der Maske in dicken Strähnen ins Gesicht fällt.
Rückseitig wird dieses Exemplar durch ein grobes, kapuzenartiges Stück Sack abgedeckt.
An beiden Seiten der Maske sind jeweils zwei kleine viereckige Durchbrechungen für Tragvorrichtungen zu finden.
Die Maske gehört nicht zu den typischen Ethnografika, da sie nie getragen wurde, sondern ein Werk des Schnitzers ist.

Letzte Aktualisierung: 03.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."