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Traje de gitana (Tracht, die den Roma in Spanien zugeschrieben wird) oder traje de faralaes ("Rüschentracht")

Ident. Nr.: II A 8337 a

ObjID: obj:522954

Details (Expert)

Datierung
1994
Material / Technik
Baumwolle, genäht
Abmessungen
Länge x Breite: 140 x 64 cm

Objektbeschreibung

Langes, rotes Kleid mit weißen Punkten und weißen Rüschen. Dieses für die andalusische Stadt Sevilla typische Kleid wird auch als traje de gitana (Tracht, die den Roma in Spanien zugeschrieben wird) oder traje de faralaes (Rüschentracht) bezeichnet. Ursprünglich nach dem Vorbild des Kleides der Roma-Frauen in Spanien geschneidert, hat es sich im Laufe der Zeit den Modetrends angepasst. Ähnliche Kleider werden auch als traje de flamenca (Flamenco-Tracht) bezeichnet, doch ist bekannt, dass dieses besondere Kleid von der Frau des Verkäufers als Festtagskleid zur Fería de Abril getragen wurde. 

Letzte Aktualisierung: 12.12.2025

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."