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fiske-skrukke

Ident. Nr.: II A 5641

ObjID: obj:523190

Details (Expert)

Beteiligte
Wulf Köpke (11.02.1986 - 1991),
Sammler*in
Datierung
1988
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe: 25 x 32 x 8 cm (ohne Riemen)

Objektbeschreibung

Feste Tasche mit hölzernen Seitenteilen. Oben schmal rechteckig, unten mit gerundetem Boden. Die Seitenteile sind mit Querrippen verbunden. Über dieses Gestell ist ein Geflecht aus Birkenrinde gezogen und genagelt. In den Seitenteilen ist ein lederner Trageriemen befestigt. Die Tasche ist mir einem abnehmbaren Deckel verschlossen, der ein Loch mit Schiebedeckel aufweist.

Die Tasche wurde vom Sammler Wulf Köpke auf einem Flohmarkt in Hamburg 1989 als Neuware erworben. Die Zuschreibung Norwegen stammt ebenfalls von ihm. Die Funktion der Tasche war, frisch geangelte Fische aufzubewahren.



Letzte Aktualisierung: 20.05.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."