Logo

Ident. Nr.: II A 6327

ObjID: obj:523887

Details (Expert)

Beteiligte
Wulf Köpke (11.02.1986 - 1991),
Sammler*in
Datierung
Gebrauch: 1980
Material / Technik
Glas, Weide, z.T. geschält, geflochten
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe: 75 x 80 x 70 cm

Objektbeschreibung

Diese große Ballonflasche steckt in einem Außenkorb mit zwei Tragegriffen (einer davon defekt), der aus ungeschälten Zweigen geflochten ist. Der Innenkorb ist dagegen aus geschältem Material (Weide?) geflochten. An der Flaschenöffnung sind zwei längere Henkel aus Naturmaterial angeflochten. Grober Stoff dient als Polsterung zwischen Innen- und Außenkorb. Der Flaschenstopfen wird von feiner gewebtem Stoff umhüllt. 
Diese große Korbflasche wurde vom Vorbesitzer in Turcifal, Torres Vedras, Estremadura, Portugal erworben, einem wichtigen Weinanbaugebiet Portugals. In solchen durch Geflecht bei der Lagerung und beim Transport geschützten Flaschen wurde der fertige Wein aufbewahrt.

Letzte Aktualisierung: 12.12.2025

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

Weitere Objekte aus den Sammlungen

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."