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Ident. Nr.: N (54 F) 812/1996,10

ObjID: obj:529485

Details (Expert)

Datierung
1914 3. Mai
Abmessungen
Höhe x Breite: 20,5 x 24 cm

Objektbeschreibung

Konvolut diverser Glückwunsch-Telegramme zur Silberhochzeit von Adolf und Frieda Neumann. Aufgabeorte: Königsberg, Kiel, Friedrichsort, Wilhelmshaven, Allenstein, Flensburg, Maria Laach, London, Stralsund, Berlin, Dattenfeld, Laboe, Barcelona, Amberg, Memel, Fürstenwalde Spree, Gotha, Groszottersleben, Magdeburg, Wernigerode, Solingen, Charlottenburg, Hamburg. Aufgabedatum: 3.5.1914. INHALT: Knappe Glückwünsche im Telegrammstil, aber auch ausführlichere, gereimte Glückwünsche. Handschriftlich oder maschinell ausgefüllte Telegramm-Vordrucke mit z.T. links oben aufgeklebter und über den Rand hinausragender Marke "Kaiserl. Deutsche Telegraphie" (blauer Druck auf weißem Grund; in der Mitte Reichsadler). Telegramme von Familie Neumann nach dem Anlaß gelocht und mit Paketschnur-Durchzug zusammengehalten. Ein einzelnes, ungelochtes Telegramm.

Letzte Aktualisierung: 12.12.2025

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."