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Le marchand d´images

Ident. Nr.: N (33 R) 684/1994,115

ObjID: obj:529661

Details (Expert)

Datierung
um 1850
Material / Technik
Papier, Druck, Kreidelithographie
Abmessungen
Höhe x Breite: 33,5 x 26 cm

Objektbeschreibung

Hochformat. Ein zweiseitiges Notenblatt zeigt auf der Titelseite einen fliegenden Händler in schäbiger Kleidung und vorgebundener Schürze, der eine Fiedel in seiner linken Hand trägt und mit dem Bogen in der rechten Hand auf sein Warenangebot zeigt. Hinter ihm steht ein aufgebockter Holzschrein mit geöffneten Türen, in dem sich allerlei Kleinwaren befinden (Uhren, Medaillons, kl. gerahmte Bilder und anderer Wandschmuck), außerdem (an der Rückwand) ein Druck, der "Le Grand Napoleon" zeigt. Am ambulanten Verkaufsstand des Händlers sind zwei weitere Stapel mit Drucken zu erkennen. Die szenische Gestaltung der Posse (der Händler stellt seine Ware wie ein Bänkelsänger vor) ist E. Bourget, die Musik V. Parizot zuzuschreiben. Vorgetragen wurde die komische Szene, laut Titelblattaufschrift, von Levassor in Varietes.
Titelblatt trägt in der rechten unteren Ecke nicht zu entziffernden Stempelaufdruck.

Letzte Aktualisierung: 12.12.2025

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

Weitere Objekte aus den Sammlungen

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."