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Le départ du Marchand d´Images.

Ident. Nr.: N (33 R) 684/1994,117

ObjID: obj:529663

Details (Expert)

Abmessungen
Höhe x Breite: 48 x 33,5 cm

Objektbeschreibung

Hochformatige, kolorierte Lithografie (oberer Bildteil abgerundet), zeigt eine alpine Gegend, in der sich, an einem hölzernen Wegkreuz, ein Bilderhändler von seiner Frau und seinen beiden kleinen Töchtern verabschiedet. Das vor ihm stehende ältere Kind klammert sich mit beiden Händen an den Vater. Der hat die Hand seiner Frau in die seine genommen. An der anderen Hand, mit der er zur Seite weist, baumelt seine Wanderstock. Die beiden Pferde stehen, bereits beladen, zum Abmarsch bereit. Ein Junge weilt bei den Tieren. Die Frau, die die jüngere Tochter auf dem Arm hält, trägt ein schwarz/rot/gelbes Kleid mit bestickter roter Schürze. Rechts im Hintergrund ist auf einer Anhöhe eine Kirche, links ein Dorf zu erkennen. Lith. ist von mehrfachem Strichrahmen umgeben.
Verlagssignet in Blindprägung in linker unterer Blattecke.
Blatt Nr. 17 aus der Serie "Costumes de Pieve-Tesino".

Letzte Aktualisierung: 12.12.2025

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

Weitere Objekte aus den Sammlungen

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."